Hochschulraum

Das Schweizer Hochschulsystem kennt im Wesentlichen folgende drei Hochschultypen:

Die universitären Hochschulen

An ihnen kann neben dem Bachelor- und Mastertitel auch ein Doktorat erworben werden und an welchen vor allem Grundlagenforschung betrieben wird. Der Normalzugang zum universitären Studium erfolgt über das Gymnasium/die gymnasiale Matura. Neben den 10 kantonalen Universitäten gehören die beiden vom Bund betriebenen Eidgenössischen Technischen Hochschulen zu diesem Hochschultyp.

Die Fachhochschulen

An ihnen können Bachelor- und Mastertitel erlangt werden. Dabei wird betont praxisbezogen gelehrt und geforscht. Der Normalzugang erfolgt über einen Lehrabschluss (duale Berufsausbildung mit theoretischer Ausbildung in der Schule und praktischer Ausbildung in einem Betrieb) und die zusätzlich zu erlangende Berufsmaturität. Zur Zeit existieren 7 öffentliche und eine private Fachhochschule.

Die Pädagogischen Hochschulen

Die Pädagogischen Hochschulen sowie die übrigen Lehrerinnen- und Lehrerbildungsinstitutionen haben den Auftrag, qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer für alle Schulstufen in genügender Zahl auszubilden. Ihr Leistungsauftrag umfasst: Lehre, Forschung & Entwicklung, Weiterbildung / Zusatzausbildung, Dienstleistungen (Dokumentationszentrum, Expertisen, Beratung etc.).

Der Wechsel von einem dieser drei Hochschultypen zum anderen ist in der Regel mit einer Zusatzleistung möglich.

Daneben gibt es unter anderem die vom Bund unterstützten Universitätsinstitutionen wie das «Institut universitaire des hautes études internationales et du développement (IHEID)» in Genf, das «Institut Universitaire Kurt Bösch (IUKB)» in Sion und die «Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz» in Brig.
Weitere Informationen beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI.