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18.11.2016

Hochschulrat verabschiedet Sonderprogramm Humanmedizin

Im Rahmen des Sonderprogramms Humanmedizin hat...

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15.11.2016

Relaunch Euraxess-Webseite: Wir sind online

Die Webseite www.euraxess.ch wurde einem Relaunch...

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10.11.2016

BREF – Brückenschläge mit Erfolg

Die Förderentscheide sind gefallen. Die nächste...

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03.11.2016

Sonderpädagogische Kompetenzen in der Ausbildung von Regelklassen-Lehrpersonen

Die Kammer der Pädagogischen Hochschulen von...

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20.10.2016

Medienmitteilung: Fachdidaktik-Offensive der Pädagogischen Hochschulen

In einem gemeinsamen Projekt engagieren sich...

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19.10.2016

Blog AdValue online

Der neue Blog für die Hochschulen - von den...

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18.10.2016

Michael Hengartner wird Ehrendoktor der beiden Universitäten Paris-Sorbonne und Université Pierre et Marie Curie

Der Präsident von swissuniversities und Rektor der...

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07.09.2016

Erasmus+: Weiterführung der Übergangslösung im 2017

Der Bundesrat hat heute entschieden, die bisherige...

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23.08.2016

Broschüre "Studying in Switzerland 2016/17"

Die 4. Ausgabe der Broschüre "Studying in...

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21.07.2016

Repressionsmassnahmen an türkischen Hochschulen

swissuniversities verurteilt Repressionsmassnahmen...

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Initiativen des SUK-Programm 2013-2016 P-3 «Performances de la recherche en sciences humaines et sociales»

Developing indicators for the usage of research in Communication Sciences

The goal of the project is to operationalize and empirically test a novel approach on the measure of the usage value of research activities based on the notion of productive interactions (Molas‐Gallart and Tang, 2011, Spaapen and van Drooge, 2011). This approach considers that impact (and usage value) of research is generated only when interactions between researchers on the one side, potential users on the other side take place and these interactions are productive, in the sense that they lead to a change in the behavior and practices of the users. Productive interactions might take place through direct personal interaction (like face‐to‐face meetings) or be mediated by some type of carriers like publications and reports or, finally, as economic interactions through funded contracts and mobility of human resources. Thus, SIAMPI provides a framework for understanding and measuring productive interactions through a whole range of methods (quantitative and qualitative) and indicators, which allows overcoming some key limitations of other approaches to the analysis of social impact of research (time‐lags, attribution problems).

In the project, the SIAMPI approach will be operationalized and implemented in the case of Swiss media and communication science, a field for which interactions with public and private represent a key dimension of research activities. Thus, the main stakeholders interacting with institutional units in the field will be identified, interactions and the usage value of research will be systematically analyzed through a range of methods – quantitative indicators, researcher’s and stakeholders interviews, case studies; moreover, through the use of the activity profiles developed in the project “Measuring research output in Swiss communication sciences” (2008‐2011), it will be possible to frame interactions with public and private in the context of the whole set of unit’s activities (including as well education and scholarly ressearch without direct application aim).

In practical terms, the project – which is jointly realised by the Universities of Fribourg and Lugano in close cooperation with the Swiss Association of Communication and Media Research – will produce a methdological instrument for evaluating interactions with stakeholders and value usage of university research which can be adapted to other domains of Swiss social sciences. In the final phase of the projects, we aim to disseminate these results to all evaluation units and rectorates of Swiss universities.

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Der Wertbeitrag betriebswirtschaftlicher Forschung

Wie in der Ausschreibung des SUK Programms 2013-2016 «Performances de la recherche en sciences humaines et sociales» ausgeführt wird, dient die universitäre Forschung sowohl der Erweiterung der Erkenntnisse innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft als auch der kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Gesellschaft. Während bibliometrische Erfolgsmasse (sowie deren Weiterentwicklung in Form der Webometrie) vor allem der Abbildung von Erkenntnisbeiträgen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft dienen, besteht heute kein etabliertes Instrumentarium für die Messung und Sichtbarmachung des Beitrags wissenschaftlicher Forschung zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Gesellschaft.

Der Beitrag zur gesellschaftlichen und ökonomischen Praxis ist jedoch in jenen Sozialwissenschaften von besonderer Bedeutung, welche aufgrund ihres Forschungsgegenstandes im regelmässigen Austausch mit Akteuren dieser Praxis stehen. Hierzu zählt insbesondere die betriebswirtschaftliche Forschung, wo Forschungskooperationen wie auch die Finanzierung von Forschungsleistungen durch Drittmittel zur Tagesordnung gehören. Die Berücksichtigung von Forschungsergebnissen in den Entscheidungen von Unternehmen, Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen (Transfer der Forschungsleistung) stellt darum in der betriebswirtschaftlichen Forschung ein zentrales Erfolgskriterium dar.

Die Initiative „Der Wertbeitrag betriebswirtschaftlicher Forschung in Praxis und Gesellschaft" soll basierend auf einem explorativen Forschungsansatz ein Instrument für die Messung und Sichtbarmachung des Beitrags der universitären Forschung zur wirtschaftlichen und sozialen Praxis entwickeln. Die Entwicklung eines solchen Instruments ist unabdingbar für eine ganzheitliche Darstellung der universitären Forschungsleistung (Impact) nicht nur, aber vor allem auch in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung.

Die Initiative basiert auf einem mehrstufigen Vorgehen, welches empirische Erhebungen zum Zweck der Instrumente-Entwicklung wie auch konkrete Anwendungstests  im universitären Alltag umfasst. Die 30 im „Profilbereich Business Innovation" der Universität St. Gallen zusammengeschlossenen Lehrstühle haben ihren Willen zur Durchführung einer Pilotstudie bekundet und werden sich im Rahmen des Projekts an der Entwicklung und Erprobung des Instruments beteiligen. Auf diese Weise soll die Validität und Anwendungstauglichkeit des Instruments sichergestellt werden.

Das zu entwickelnde Instrument wird auf aktuellen Forschungsansätzen der Erfolgskontrolle öffentlicher Institutionen (Public Value) aufbauen, und diese auf die Wahrnehmung und Wertschätzung der universitären Forschung in der wirtschaftlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Praxis (Impact) übertragen. Angestrebt wird ein multidimensionaler Messansatz, welcher neben ökonomischen auch soziale und ethische Erfolgskriterien berücksichtigt (Scorecard). Um die interdisziplinäre Übertragbarkeit der Erkenntnisse zu stärken, ist der Abgleich und die Validierung der Ergebnisse im Austausch mit den Initiativen anderer Fakultäten beabsichtigt. Die Entwicklung des Instruments soll durchgehend der interessierten Öffentlichkeit transparent kommuniziert werden.

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Scientometrics 2.0: Wissenschaftliche Reputation und Vernetzung

Die Initiative „Scientometrics 2.0: Wissenschaftliche Reputation und Vernetzung« hat zum Ziel, die Potentiale Sozialer Medien im Rahmen der Evaluierung von Forschungsleistungen zu erkunden und differenzieren. Im Rahmen eines innovativen Pilotprojekts an der Universität St. Gallen werden die Vernetzungen und Interaktionen von Forschern der betriebswirtschaftlichen Fakultät auf einer wissenschaftlichen Social Networking Plattform analysiert, um mögliche Masse der Anerkennung von Forschungsleistungen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft abzuleiten und durch einen Abgleich mit Publikations- und Projektkooperationen zu evaluieren. Diese Masse sollen in ein Instrument einfliessen, welches die gängigen bibliometrischen Erfolgsmasse ergänzt und damit eine ganzheitliche Wahrnehmung des Erfolgs von Forschungsleistungen befördert. Die Debatte um eine angemessene Sichtbarmachung des „Scientific Impact» wird so durch eine innovative Berücksichtigung neuer Medien und die Analyse neuartiger Evaluierungsmethoden bereichert.

Die Evaluierung von Forschungsleistungen basiert heute weitgehend auf bibliometrischen Analysen insbesondere der Publikationen in Fachzeitschriften. Dieser Evaluierungsansatz verfügt zweifellos über Vorteile (Peer-review, Publikationsanreize), wird jedoch immer wieder als fehleranfällig und einseitig kritisiert (siehe z. B. The PLoS Medicine Editors, 2006; Bollen et al., 2009). Zunehmend werden daher etablierte Masse der Bibliometrie um neue, Internet-basierte Masse der Anerkennung von Forschungsleistungen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft erweitert (CEST, 2007). Die „Webometrie" ermöglicht eine zielgenauere Analyse des Impacts wissenschaftlicher Publikationen, indem etwa Zugriffsdaten, Downloads und Zitationen transparent dargestellt werden (Priem and Hemminger, 2010). So ist zu erklären, dass sich etablierte Online-Anbieter wie etwa Google zusehends zu bedeutenden Anbietern von Instrumenten der Forschungsevaluierung entwickeln (scholar.google.ch). Online-Plattformen tragen somit zur Effizienz und Transparenz der Forschungsevaluierung bei.

Weitgehend unerschlossen bleiben jedoch bis heute die Potentiale Sozialer Medien im Rahmen der Evaluierung von Forschungsleistungen. Soziale Medien basieren auf der Partizipation ihrer Nutzer, der einfachen Publikation von Inhalten, flachen Kommunikationshierarchien sowie insbesondere der Vernetzung und weitgehend öffentlichen Interaktion. Sie bergen damit zahlreiche neue Möglichkeiten, die Anerkennung Einzelner durch die Netzwerkteilnehmer sichtbar zu machen. Ansätze der sozialen Netzwerkanalyse schaffen einen Überblick über Vernetzungsstrukturen und die Rolle bzw. Prominenz einzelner Nutzer innerhalb des Netzwerks. Damit wird auch die Anerkennung und Wertschätzung einzelner Teilnehmer sowie ihrer Beiträge sichtbar. Erste empirische Analysen zeigen, dass die Auswertung sozialer Medien tatsächlich einen Erkenntnisbeitrag im Rahmen der Forschungsevaluierung leisten kann, indem sie die Wahrnehmung bzw. das Interesse für Forschungsleistungen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft schnell und transparent sichtbar machen (Priem et al., 2011).

An der Universität St. Gallen ist ein Zusammenschluss von 30 Lehrstühlen eine Kooperation mit der weltweit grössten Social Networking Plattform für Wissenschaftler, ResearchGate (1,9 Mio. Mitglieder), eingegangen, um die Potentiale Sozialer Medien und ihrer Analyse für die Forschungsevaluierung zu erkunden. Etwa 60 Forschende haben sich bis heute zur Teilnahme an einem Pilotprojekt bereiterklärt. Eine schrittweise Ausweitung des Projekts über die Fakultätsgrenzen hinaus ist beabsichtigt. Ziel des Projekts ist es letztlich, im engen Austausch mit der Forschungspraxis jene Erfolgsmasse („Altmetrics« oder auch „Scientometrics 2.0») zu identifizieren, welche basierend auf Sozialen Medien auf nachvollziehbare Weise Aussagen über die Anerkennung von Forschungsleistungen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft erlauben - und Aussicht auf Akzeptanz in dieser Gemeinschaft haben. Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der Universität Neuenburg, welche insbesondere Analysen von Forschungs- und Publikationskooperationen durchführt und so zu einer Validierung der in Sozialen Medien generierten Daten und Masse beiträgt

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Forschungsevaluation in der Rechtswissenschaft

Die Initiative will angewandte und weitere in Betracht zu ziehende Methoden rechtswissenschaftlicher Forschungsevaluation identifizieren und diese hinsichtlich ihrer Eignung zur Sichtbarmachung des Gebrauchswertes der Forschung («valeur d’usage») analysieren. Dem kommt aufgrund der vielseitigen und engen Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Nutzenden der Forschungsleistungen erhebliche Bedeutung zu. Die kontextbezogene Ermittlung und Abgleichung der verschiedenen Qualitätsverständnisse sowie die daraus abgeleitete Formulierung konkreter Fragestellungen ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Prüfung und Darlegung der Validität in Frage kommender Verfahren, Kriterien und Indikatoren. Die Initiative will – soweit möglich – mittels Ausrichtung der methodischen Grundlagen auf die Entwicklung von Evaluationsinstrumenten den zuständigen universitären und politischen Stellen eine Diskussions- und Entscheidgrundlage im Hinblick auf die konkrete Gestaltung der Evaluation rechtswissenschaftlicher Forschungsleistungen zur Verfügung stellen.

Anlässlich der Fachtagung vom 25. Juni 2010 (Massnahme 3 des Projektes B-05) konnten der Stand der Arbeiten und die verschiedenen Problembereiche der Forschungsevaluation breit diskutiert werden. Die Tagung und im Nachgang dazu durchgeführte weitere Veranstaltungen machten deutlich, dass die Arbeiten zur Entwicklung geeigneter Verfahren der Forschungsevaluation in den einzelnen rechtswissenschaftlichen Fakultäten noch wenig fortgeschritten und kaum koordiniert sind. Die im Rahmen der Massnahme 3 durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass sich die im In- und Ausland erzielten Forschungsergebnisse zur Forschungsevaluation aufgrund der fachspezifischen Besonderheiten nicht unbesehen auf die schweizerische Rechtswissenschaft übertragen lassen. Am 11. Mai 2012 nahm die Konferenz der Dekaninnen und Dekane der schweizerischen Rechtsfakultäten (Fakultätentag) die Thematik auf und ortete Handlungsbedarf. Sie anerkannte das SUK-Programme 2013- 2016 als möglichen Weg zur Erarbeitung der methodischen Grundlagen der Forschungsevaluation. Als unabdingbare Voraussetzung für die Konzeption sachgerechter Verfahren wurde wiederholt der Einbezug der Forschenden sowie die Berücksichtigung der fachspezifischen Besonderheiten gefordert. Zudem wurde deutlich, dass der Entscheid über die Art der Durchführung von Evaluationen und die in diesem Zusammenhang zu beantwortenden Fragestellungen den zuständigen universitären Stellen obliege.

Aufbauend auf dem Forschungsstand in anderen Fachbereichen der Sozial- und Geisteswissenschaften will die Initiative in einer Explorationsphase den gebrauchswertorientierten Qualitätsbegriff juristischer Forschung ermitteln sowie bestehende Methoden zu deren Evaluation inventarisieren und auf ihre Aussagekraft hinsichtlich des Gebrauchswertes untersuchen. Die beantragte Initiative knüpft dabei an die bisherigen Arbeiten des Projektes 2008-2011 an. Anschliessend werden die Untersuchungsergebnisse in einer Reflexionsphase betreffend das «ob» und gegebenenfalls das «wie» des weitere Vorgehens bewertet und die Methodik für die folgenden Phasen näher festgelegt. In einer Verdichtungsphase werden die bis dahin erarbeiteten Untersuchungsergebnisse auf die Entwicklung konkreter Evaluationsinstrumente ausgerichtet. Die auf diese Weise erarbeiteten methodischen Grundlagen werden schliesslich in einer Validierungsphase auf ihre Gültigkeit überprüft.

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Ressourcen-basiertes Instrument zur Abbildung geisteswissenschaftlicher Forschung am Beispiel der Theologie

Durch die Bemühungen der CRUS in Form der Initiativen und des Projekts «Bibliometrie 2007» wurden wertvolle Einsichten gewonnen, durch welche es gelang die Möglichkeiten und die Grenzen bibliometrischer Verfahren, insbesondere für die Geisteswissenschaften, aufzuzeigen und zu erproben. Die Herausforderungen für diese Disziplinen liegen dabei in erster Linie in ihren kulturellen und sprachlichen Besonderheiten, die einen Vergleich humanwissenschaftlicher Forschung und ihrer (inter)nationale Positionierung anhand standardisierter Verfahren nur unzureichend erlauben. Alle Bemühungen, geeignete Alternativen für die Geisteswissenschaften zu generieren, reichen derzeit noch nicht so weit, dass sie (inter)nationale Vergleiche ermöglichen. Dabei wurde ebenfalls noch kein Versuch unternommen, aus den untersuchten Beispielen einzelner Disziplinen allgemeine, strukturelle Zusammenhänge für die Geisteswissenschaften insgesamt abzuleiten.

Das übergeordnete Ziel der Initiative ist daher die adäquate Abbildung, Sichtbarmachung und Positionierung der Forschung in der Theologie als einer exemplarischen Disziplin für die Geisteswissenschaften. Die Dimensionen zur Abbildung von Forschungsleistungen, die im Projekt herausgearbeitet werden, sollen den Universitäten und dem Wissenschaftsraum Schweiz geeignete Verfahren an die Hand geben, um die Wirkung (impact) auf und den Mehrwert der pluralen, geisteswissenschaftlichen Forschung für die wissenschaftliche Gemeinschaft auf geeignete Weise darzustellen, aber auch um ihren kulturellen und sozialen Gewinn für die Gesellschaft insgesamt beurteilen zu können. Das Projekt muss dabei zunächst der disziplinären Kultur in der Theologie gerecht werden, aber gleichwohl übergreifende, forschungskulturelle Strukturen identifizieren. Dabei soll ein Kommunikations- und Wirkungsprofil entstehen, welches es ermöglicht, die Theologischen Fakultäten in der Schweiz exemplarisch zu untersuchen und zu charakterisieren. Aufgrund der Interdisziplinarität der Theologie (Bezüge z.B. zu Philosophie, Geschichte, Altertumswissenschaften, Sozialwissenschaften) und der daraus resultierenden disziplinären Segmentierung ist zu erwarten, dass die Studie auch wertvolle Einsichten im Hinblick auf die genannten Disziplinen generiert. Zudem soll die Implementationsfähigkeit des Instruments sichergestellt werden, so dass eine methodische Übertragbarkeit, theoretische Vernetzung und eigenständige Weiterführung der Erkenntnisse aus der Initiative an den Theologischen Fakultäten der Schweiz erreicht wird. Ebenso ist in Bezug auf den konkreten Untersuchungsfall die Positionierung und Vergleichbarkeit theologischer Forschung auf nationaler Ebene Ziel des Projekts. Darüber hinaus ist das Instrument für internationale Vergleiche erweiterbar.

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Cartographier les réseaux de recherche. Interactions et partenariats en sciences humaines et sociales

Ce projet se propose de développer un système de description des activités de recherche en sciences humaines et sociales (SHS) sous l’angle des différents types de collaboration et de partenariat qu’elles engendrent. Son but est de répondre à la deuxième thématique formulée par la Délégation Qualité de la CRUS, en contribuant à une meilleure connaissance des divers liens que les recherches en SHS entretiennent avec la Cité.

Dans cette perspective, le projet vise à saisir les dynamiques qui conduisent au déploiement de réseaux de collaboration dans la recherche en SHS. Afin de rendre compte des multiples figures d’interactions, nous souhaitons analyser tous les niveaux de collaboration: internes et externes à une unité de recherche, interfacultaires, nationaux et internationaux, ainsi que sous forme de partenariat avec des acteurs appartenant au contexte régional. Cette démarche permettra d’approcher de manière intégrée l’apport des activités de recherche au champ scientifique et à la Cité, par le biais d’une cartographie des collaborations. Les collaborations sont ainsi approchées non comme une résultante ou performance d’une activité de recherche, mais comme la condition même de son déploiement.
La démarche méthodologique consistera en une analyse détaillée des réseaux de collaboration et de partenariats développés dans le cadre des projets de recherche en SHS menés à l’Université de Neuchâtel. Elle prendra appui sur la base de données
« publications et recherches » (https://publications.unine.ch). Afin de rendre compte des dynamiques propres à différentes cultures scientifiques, le projet impliquera des unités de recherche dans les domaines suivants : la littérature, l’histoire, la sociologie, l’économie et le droit. Cela permettra d’identifier et de caractériser les traditions de recherche relatives aux pratiques de collaboration et de partenariats au sein de ces différentes disciplines.

Le traitement des données se fera en adaptant la technique d’analyse développée dans la première initiative de l’Université de Neuchâtel, Décrire la fécondité de la recherche en SHS. Par rapport à cette première contribution qui était focalisée sur la production scientifique d’une unité de recherche, la présente initiative permettra d’adopter différents niveaux d’analyse, en visualisant le réseau de collaboration aussi bien d’un chercheur, d’une unité de recherche, d’une discipline, d’une faculté ou encore de toute l’Université.

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National vergleichbare Daten für die Darstellung und Beurteilung von Forschungsleistungen

Jede Forschungsaktivität ist davon begleitet, dass der Forschungsvorgang und seine Ergebnisse in unterschiedlicher Art und Weise dokumentiert werden müssen. In Abhäng- igkeit vom Geldgeber, der durchführenden Institution und einer Reihe weiterer Faktoren werden dabei unterschiedliche Daten erhoben. Dies führt zu einem relativ hohen Aufwand der Datensammlung, weil bei jeder Erhebung die jeweils spezifischen Bedingungen beachtet werden müssen. Trotz dieses Aufwands erlauben die gesammelten Daten aber meist nur relativ eingeschränkte Vergleichsmöglichkeiten, weil die Sammlung oft nur lokalen Auswertungsansprüchen genügen müssen und daher inhomogen sind. Schon innerhalb eines Faches ergeben sich so für den Vergleich von Forschungsoutput auf nationaler Ebene erhebliche Probleme.

Die vorgeschlagene Initiative will deshalb die folgenden Fragen beantworten:

  • Welche Forschungsdaten sollten einheitlichen für alle Fächer von den Forschungsinstitutionen erhoben werden?
  • Welche Auswertungen zur Leistungsbeurteilung der Fächer wären auf der Basis der erhobenen Daten möglich?
  • Welche Schritte wären für die Implementierung eines solchen Standardisierungs-prozesses notwendig?

Dabei soll ein fächerübergreifend gleicher (Minimal)- Datensatz angestrebt werden, der - wo notwendig und gewünscht, z.B. in den Geistes- und Sozialwissenschaften - durch fachspezifische Erweiterungen ergänzt und vervollständigt werden kann.
Dieser Datensatz soll aus den Notwendigkeiten, denen sich Forschungsinstitutionen aus- gesetzt sehen, abgeleitet werden, um den Bedürfnissen und Anforderungen der unter- schiedlichen Akteure des Wissenschaftssystems zu genügen. In Verbindung damit soll eine Machbarkeitsstudie stehen, die zeigt, welchen Aufwand eine solche Standardisierung für die beteiligten Institutionen mit sich bringt. So wird es möglich, den Erhebungsaufwand, bzw. die Belastung des Standardisierungsprozesses gegen den zu erwartenden Nutzen abzuwägen. 
Als Ergebnis der Initiative soll ein Bericht verfasst werden, der als Diskussionsgrundlage und Handlungsempfehlung für ein weiteres Vorgehen bei der Standardisierung von Daten zu Forschungsaktivitäten und damit auch zur Beurteilung von Forschungsleistungen dienen kann. Darin sollen exemplarisch die Besonderheiten von mindestens zwei Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften berücksichtigt werden. Im Ergebnis sollen die Vergleichsmöglichkeiten durch die vorhandenen Daten verbessert werden (Ermöglichung eines benchmarking).

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