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18.11.2016

Hochschulrat verabschiedet Sonderprogramm Humanmedizin

Im Rahmen des Sonderprogramms Humanmedizin hat...

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15.11.2016

Relaunch Euraxess-Webseite: Wir sind online

Die Webseite www.euraxess.ch wurde einem Relaunch...

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10.11.2016

BREF – Brückenschläge mit Erfolg

Die Förderentscheide sind gefallen. Die nächste...

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07.11.2016

Thematische FH-Delegationsreise nach Brasilien vom 7.–11. November 2016

Eine zwölfköpfige Delegation aus...

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03.11.2016

Sonderpädagogische Kompetenzen in der Ausbildung von Regelklassen-Lehrpersonen

Die Kammer der Pädagogischen Hochschulen von...

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20.10.2016

Medienmitteilung: Fachdidaktik-Offensive der Pädagogischen Hochschulen

In einem gemeinsamen Projekt engagieren sich...

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19.10.2016

Blog AdValue online

Der neue Blog für die Hochschulen - von den...

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18.10.2016

Michael Hengartner wird Ehrendoktor der beiden Universitäten Paris-Sorbonne und Université Pierre et Marie Curie

Der Präsident von swissuniversities und Rektor der...

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07.09.2016

Erasmus+: Weiterführung der Übergangslösung im 2017

Der Bundesrat hat heute entschieden, die bisherige...

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23.08.2016

Broschüre "Studying in Switzerland 2016/17"

Die 4. Ausgabe der Broschüre "Studying in...

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Medienmitteilungen

20. Oktober 2016

Fachdidaktik-Offensive der Pädagogischen Hochschulen

In einem gemeinsamen Projekt engagieren sich sämtliche schweizerischen Pädagogischen Hochschulen in den kommenden vier Jahren für den nachhaltigen Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen in den Fachdidaktiken. In Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen soll sichergestellt werden, dass angehende Lehrpersonen weiterhin eine wissenschaftlich abgestützte Ausbildung durch fachdidaktisch hochqualifizierte Dozierende erhalten. Der Bund unterstützt die Massnahme finanziell mit projektgebundenen Beiträgen.

Fachdidaktiken sind von zentraler Bedeutung für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Sie bilden als Wissenschaften des fachspezifischen Lehrens und Lernens die Grundlage für einen qualitativ hochstehenden und wirksamen Fachunterricht in der Volksschule und in den Schulen der Sekundarstufe II. Angehende Lehrpersonen sollen demgemäss während ihrer Ausbildung an den Institutionen der Lehrinnen- und Lehrerbildung durch fachdidaktisch qualifizierte Dozierende geschult werden.

Im Rahmen des Projekts "Aufbau der wissenschaftlichen Kompetenzen in den Fachdidaktiken" werden in über 50 Einzelprojekten in den kommenden vier Jahren unterschiedlichste Massnahmen getroffen, um die bisherige fachdidaktische Expertise der Pädagogischen Hochschulen in Lehre, Forschung und Entwicklung zu konsolidieren und weiter auszubauen. Die verschiedenen Einzelprojekte beinhalten beispielsweise die Weiterentwicklung, resp. den Aufbau von Masterstudiengängen, die Entwicklung von neuen Lehrmitteln oder die Schaffung von Qualifikationsstellen auf Ebene Doktorat.

Die Pädagogischen Hochschulen der Schweiz haben sich für dieses Projekt zu einzelnen, teilweise auch Sprachregionen übergreifenden Netzwerken mit unterschiedlicher fachdidak-tischer Ausrichtung (Schulsprache, Geschichte, Mathematik, etc.) zusammengeschlossen. Damit können auch kleinere Hochschulen ihre fachspezifische Expertise einbringen. Durch eine enge Kooperation der einzelnen Netzwerke mit Universitäten und Fachhochschulen wird gewährleistet, dass diese ihre vornehmlich im Bereich der Fachwissenschaften liegende Expertise einbringen können.

Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren (2017-2020) und wird je hälftig über Eigenmittel der Pädagogischen Hochschulen und über projektgebundene Beiträge des Bundes finanziert. Hochschulen werden vom Bund mit projektgebundenen Beiträgen unterstützt, um allein oder gemeinsam innovative Projekte von gesamtschweizerischer hochschulpolitischer Bedeutung durchzuführen. Der Schweizerische Hochschulrat entscheidet über die Finanzierung der Projekte. Die Bewilligung der Bundesmittel erfolgt vorbehältlich sämtlicher parlamentarischer Beschlüsse sowohl zur Botschaft von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) wie auch zu den jährlichen Bundesbudgets.

Beispiele von Einzelprojekten

Netzwerk beteiligter PHKooperationspartnerProjekttitelProjektgegenstandKontakt
PH Thurgau
PH Zug
PH Zürich
PH FHNW
HEP Vaud
UNIBAS
UZH
UNIGE
UniNE
Forschungsnetzwerk Schulsprachdidaktik Das Netzwerk bildet den strukturellen Rahmen für den Fachdiskurs, die Zusammenarbeit und die Nachwuchsförderung im Bereich der schulsprachdidaktischen Forschung in der Schweiz. Zur Schulsprachdidaktik zählen die Deutschdidaktik, die Französischdidaktik, die Italienischdidaktik und die Romanischdidaktik. Die Gemeinsamkeiten dieser Disziplinen sollen im Netzwerk stärker als bisher herausgearbeitet und als spezifisches Potenzial der mehrsprachigen Schweiz genutzt werden.Prof. Dr.
Priska Sieber
Rektorin PH Thurgau
T 071 678 56 01
priska.sieber(at)phtg.ch 

PH Bern
PH Luzern
PH SG
PH Zürich
HEP-BEJUNE
HEP Friboug
HEP Vaud
UNIGENationales Lehrmittel
Schulsport Schweiz – Fachdidaktische Grundlagen des Lehrens und Lernens

Das in allen Schulen eingesetzte Lehrmittel für Sporterziehung ist eine nationale Institution mit einer Geschichte von rund 130 Jahren. Die aktuelle Ausgabe aus den 1990er Jahren bedient sämtliche Schulstufen und liegt übersetzt in drei Landessprachen vor. Mit den neuen kantonsübergreifenden Lehrplänen (LP 21, PER) sowie den Entwicklungen in der Medientechnologie steht die Weiterentwicklung eines aktualisierten Lehrmittels an.Prof. Dr.
Martin Schäfer
Rektor PH Bern
T 031 309 20 11
martin.schaefer@phbern.ch
HEP-BEJUNE
HEP Friboug
HEP Valais
HEP Vaud
CERF-UNIFR
IUFE-UNIGE
UniFR
UNIGE
UNIL
CUSO
FernUni
Création du Centre de compétences romand en didactique disci-plinaire (2Cr2D) Mit dem neu geschaffenen Zentrum wird die Stärkung der wissenschaftlichen Disziplin der "Didaktik" als Gesamtheit aller Fachdidaktiken in der französischsprachigen Schweiz angestrebt. Das Kooperationsprojekt ermöglicht die Bündelung der an den Institutionen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung vorhandenen fachdidaktisch relevanten Kompetenzen.Prof. Dr.
Pascale Marro
Rectrice HEP Fribourg
T 026 305 71 11
pascale.marro(at)edufr.ch


Medienmitteilung, 20. Oktober 2016

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25. Februar 2016

Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020

Ehrgeizige Reformen bei stark rückläufigen Finanzmitteln – diese Diskrepanz gefährdet die Zukunft des Denk- und Werkplatzes Schweiz

Mit Sorge haben die Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen von der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 (BFI-Botschaft 2017-2020), die der Bundesrat ans Parlament überwiesen hat, Kenntnis genommen. Der Bundesrat hält im positiven Sinne an den notwendigen Schlüssel-Projekten zu Gunsten des wissenschaftlichen Nachwuchses, des Medizinstudiums, neuer Forschungsbereiche und der Stärkung der höheren Berufsbildung fest. Gleichzeitig kündigt er jedoch einen starken Rückgang der für den BFI-Bereich zur Verfügung stehenden Finanzmittel an. Diese Diskrepanz bringt die Führungsrolle unseres Landes im Bereich der Bildung, Forschung und Innovation zu einem Zeitpunkt in Gefahr, in dem die Schweiz ihren Zugang zum Europäischen Forschungsprogramm zu verlieren droht.

Seit eineinhalb Jahren verdüstern sich die finanziellen Perspektiven der Akteure im Bereich der Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) auf beunruhigende Weise. Während sie aufgrund der Finanzplanung des Bundes vor 18 Monaten noch ein durchschnittliches Mittelwachstum von 3,2% pro Jahr erwarten konnten, wurde diese Wachstumsrate im Rahmen des im November 2015 in die Vernehmlassung geschickten Stabilisierungsprogramms der Bundesfinanzen 2017-2019 auf 2,2% reduziert. Die Botschaft zu Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 (BFI-Botschaft 2017-2020) sieht nun für den gesamten Zeitraum nur noch eine Wachstumsrate von 2% vor, was einem Realwachstum von gerade noch 1,0 bis 1,4% entspricht. Somit werden den BFI-Akteuren in den Jahren 2017-2020 zwischen 555 und 580 Millionen Franken fehlen.

Die Führungsrolle der Schweiz ist in Gefahr

Der Bundesrat bleibt nichts desto trotz ehrgeizig, hält er doch an allen geplanten neuen Projekten fest: Stärkung der höheren Berufsbildung, Umbau der wissenschaftlichen Karriere, Erhöhung der Studienplätze in der Humanmedizin und Offensive in neuen Forschungsbereichen (Personalisierte Medizin, Big Data und Advanced Manufacturing). Die Hochschulen und Forschungsinstitutionen unterstützen diese prioritären Vorhaben und erachten die damit verbundenen Reformen als notwendig, insbesondere wenn die Schweiz ihr Potential an einheimischen Arbeitskräften besser nutzen will. Sie stellen jedoch eine grosse Diskrepanz fest zwischen den festgelegten Prioritäten und den vorgesehenen Finanzmitteln, die im Vergleich zu den ursprünglichen Absichten der Regierung stark rückläufig sind. Diese Diskrepanz zwingt die Hochschulen und Forschungsinstitutionen, ihre Planungen zu überarbeiten und in anderen Bereichen substanzielle Verzichte hinzunehmen. Das vom Bundesrat für die Legislatur 2015-2019 erklärte Ziel, wonach die Schweiz in Bildung, Forschung und Innovation führend bleiben soll, ist unter diesen Voraussetzungen gefährdet. Die Bedrohung unseres Denk- und Werkplatzes Schweiz wird insofern verstärkt, dass die Schweiz Gefahr läuft, sich ab dem Jahr 2017 nicht mehr am Europäischen Forschungsrahmenprogramm beteiligen zu können.

Korrekturen sind dringend notwendig

Der BFI-Bereich wird in Bundesbern zwar zu einer Priorität erklärt, aber bei genauer Betrachtung der Zahlen und Fakten scheint er schleichend zu einer Posteriorität zurückgestuft zu werden. Die Hochschulen und Forschungsinstitutionen werden die BFI-Botschaft 2017-2020 nun im Detail analysieren und gemeinsam Vorschläge für die notwendigen Korrekturen ausformulieren. Mit diesen Vorschlägen soll aufgezeigt werden, wie die Vorhaben des Bundesrates umgesetzt werden können, ohne dabei die Schmerzgrenze der Hochschulen zu überschreiten und ihre Substanz sowie ihre Exzellenz zu gefährden. Für die Institutionen des BFI-Bereiches werden etwas mehr als 10% der Bundesausgaben aufgewendet. Im Rahmen des geplanten Stabilisierungsprogrammes sollen sie jedoch einen Sparbeitrag in der Höhe von 20% leisten, was für die Wirtschaft und den Wissensplatz Schweiz negative Folgen mit sich bringen wird. Das im BFI-Bereich anfallende Sparvolumen muss daher massiv reduziert werden.

Gemeinsame Medienmitteilung SNF, Akademien der Wissenschaften Schweiz, ETH-Rat und swissuniversities, 25.2.2016

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8. Februar 2016

Hochschulen sind besorgt um die Zukunft von Bildung und Forschung in der Schweiz

Zum zweiten Jahrestag der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative warnen die Hochschulen vor den Folgen der Durchsetzungsinitiative und veröffentlichen ein gemeinsames Manifest zur Position der Schweizer Bildung und Forschung. Auf dem Spiel stehen nebst Bildung und Forschung auch Schweizer Wirtschaft und Wohlstand.

Würde die Durchsetzungsinitiative am 28. Februar 2016 angenommen, wären die Folgen für die Schweizer Bildung und Forschung dramatisch. Die Schweiz würde völkerrechtliche Verpflichtungen verletzen und gegen das Freizügigkeitsabkommen verstossen. Die bereits zähen Verhandlungen mit der EU rund um die Forschungsabkommen würden dadurch erheblich belastet. Im schlimmsten Falle könnte die EU über die sogenannte Guillotine-Klausel alle Abkommen auflösen – somit auch dasjenige über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit.

Findet die Schweiz bis Ende 2016 keine Vereinbarung mit der EU, wird sie definitiv aus den Europäischen Bildungs- und Forschungsabkommen ausgeschlossen. Die wirtschaftlichen Folgen wären einschneidend. Denn heute fliessen mehr Forschungsgelder von Europa in die Schweiz als umgekehrt. Laut jüngstem Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation überwies die Schweiz der EU zwischen 2007–2013 insgesamt CHF 2‘263 Mio. Im Gegenzug erhielt sie von der EU CHF 2‘482 Mio. Davon kommen 39% den ETH, 28% den Universitäten, 3% den Fachhochschulen und 22% den Unternehmen zugute.

In ihrem Manifest „Für eine Schweiz im Zentrum der Europäischen Bildungs- und Forschungslandschaft“ drücken die Hochschulen ihre Sorge um die Zukunft des Standortes Schweiz aus. Die Rahmenbedingungen von Bildung und Forschung in der Schweiz müssen dringend gesichert werden. Wenn die Schweiz auch weiterhin an der Spitze mit dabei sein will, muss sie sich auch in der Bildung und Forschung mit den Weltbesten messen können.

Medienmitteilung, 8. Februar 2016

Manifest „Für eine Schweiz im Zentrum der Europäischen Bildungs- und Forschungslandschaft“

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17. September 2015

swissuniversities setzt sich für einen angepassten Hochschulzugang für Flüchtlinge ein

Die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa wirft die Frage auf, wie sich die Hochschulen mit den Flüchtlingen solidarisch zeigen können. swissuniversities, die Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Schweizer Hochschulen, hat sich in ihrer Plenarversammlung vom 15. September 2015 dazu entschieden, Handlungswege zu prüfen, wie die Hochschulen einen Beitrag zur Milderung der Not leisten könnten.

Als Vertretung der Schweizer Hochschullandschaft befasst sich swissuniversities mit der Frage, wie studierberechtigten Flüchtlingen ein angepasster Zugang zu den Hochschulen gewährt werden kann.

Grundsätzlich liegt die Kompetenz für die Zulassung bei den Hochschulen respektive bei deren Trägern (Bund/Kantone). Die Hochschulen haben entschieden, individuell, aber mit Unterstützung von swissuniversities das Abklärungsverfahren betreffend undokumentierte Kompetenzen und erforderliche Sprachkenntnisse zu überprüfen. Auch hinsichtlich der Problematik des ausländerrechtlichen Status und der allgemeinen Ermöglichung der Studierbarkeit wird swissuniversities mit den zuständigen Behörden Handlungsoptionen prüfen. Ein Abbau von Hürden erfordert auch entwicklungspolitische Massnahmen des Bundes, um den betroffenen Flüchtlingen neue Perspektiven zu eröffnen.

Die Rektorinnen und Rektoren nehmen eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung ihrer Institutionen wahr und bekräftigen ihre Absicht, im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten Flüchtlingen für den mittel- und längerfristigen Wiederaufbau ihrer Heimat und deren Gesellschaft nach ihrer Rückkehr die fachlichen und ausbildungstechnischen Kompetenzen mitzugeben.

Medienmitteilung, 17. September 2015

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16. September 2015

Michael Hengartner zum neuen Präsidenten von swissuniversities gewählt

An der gestrigen Plenarversammlung wurde der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, zum neuen Präsidenten von swissuniversities gewählt. Alle drei Kammern und Hochschultypen unterstützten die Kandidatur. Hengartner löst damit Martine Rahier ab, die Ende 2015 nach Absolvierung ihrer dreijährigen Amtszeit zurücktritt.

Michael Hengartner ist eine herausragende Persönlichkeit im Schweizer Bildungs- und Forschungswesen. Er bringt aus seiner langjährigen nationalen und internationalen Erfahrung vertiefte Kenntnisse für unterschiedliche Bildungs- und Forschungssysteme mit. Auf die Herausforderung, mit der Rektorenkonferenz den Hochschulplatz Schweiz zu gestalten und weiterzuentwickeln, freut er sich: „Die Komplementarität der Hochschulen ist ein wichtiges Merkmal für die schweizerische Bildungslandschaft und für deren Qualität. Sie muss bestehen bleiben. Gleichzeitig ist es notwendig und zukunftsträchtig, dass sich die Hochschulen austauschen und zusammenarbeiten.“

Seit 2014 ist der Naturwissenschaftler Michael Hengartner Rektor der Universität Zürich. Als schweizerisch-kanadischer Doppelbürger wurde er 1966 in St. Gallen geboren, er wuchs in Québec City auf und studierte dort an der Université Laval Biochemie. Nach seiner Promotion 1994 am Massachusetts Institute of Technology im Labor von Nobelpreisträger Robert Horvitz leitete er bis 2001 eine Forschungsgruppe am Cold Spring Harbor Laboratory in den USA. Anschliessend wurde er auf die neu eingerichtete Ernst-Hadorn-Stiftungsprofessur am Institut für Molekulare Biologie der Universität Zürich berufen. Von 2009 bis 2014 war er zudem Dekan der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich.

Die abtretende Präsidentin Martine Rahier, Rektorin der Universität Neuenburg, präsidierte den Verein swissuniversities seit seiner Gründung im November 2012. Sie begleitete umsichtig und mit Blick für das Wesentliche die Fusion der drei Vorgängerinstitutionen. Ende 2015 beendet sie wie vorgesehen ihre dreijährige Amtszeit.

Medienmitteilung, 16. September 2015

Ein Interview mit Michael Hengartner zu seiner neuen Aufgabe finden Sie hier: http://www.uzh.ch/news/articles/2015/swissuniversities.html

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27. Juli 2015

Eignungstest für das Medizinstudium 2015: Korrekturen bei der Auswertung 

Beim Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) 2015 mussten einige Fragen von der Bewertung ausgeschlossen werden. Wie erst nach dem Test bekannt wurde, waren diese Fragen im Trainingsmaterial eines privaten Anbieters verwendet worden. Auf die Resultate des EMS hatte dies jedoch keinen Einfluss.

Der diesjährige Eignungstest für das Medizinstudium ist am 3. Juli gleichzeitig an 9 Testorten durchgeführt worden. In der darauffolgenden Woche wurde swissuniversities durch einen Testteilnehmenden informiert, dass einige Aufgaben des Eignungstests im Übungsmaterial eines kommerziellen Vorbereitungskurses verwendet wurden und somit im Vorfeld bekannt waren. Dabei handelt es sich um Texte der Aufgabengruppe "Textverständnis".

swissuniversities und das mit der Konzeption und Durchführung des Tests betraute Zentrum für Testentwicklung und Diagnostik der Universität Fribourg (ZTD) haben aufgrund dieses Vorfalls beschlossen, die betroffene Aufgabengruppe bei der Wertung nicht zu berücksichtigen. Mit diesem Vorgehen ist gewährleistet, dass das Resultat des verkürzten Tests mit der Gesamtversion vergleichbar ist. Der EMS weist auch mit 9 von 10 Aufgabengruppen eine ausreichende Differenzierung für die Zulassung auf. Die Korrekturmassnahmen haben unter diesen Umständen keine negativen Folgen für die Testteilnehmenden.

Bereits im Vorjahr mussten einige Fragen von der Wertung ausgeschlossen werden, weil diese in den Vorbereitungsunterlagen eines privaten Anbieters aufgetaucht waren. Warum dies auch in diesem Jahr wieder möglich war, wird zurzeit umfassend abgeklärt. Das fragliche Material stammt in beiden Fällen aus den Vorbereitungskursen des gleichen Unternehmens. Gegen diese Firma und ihre Organe sind letztes Jahr rechtliche Schritte eingeleitet worden.

swissuniversities hat bereits Massnahmen ergriffen, um die Testsicherheit künftig weiter zu erhöhen.

Medienmitteilung, 27. Juli 2015

Factsheet, 27. Juli 2015

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16. April 2015

swissuniversities-Präsidentin Martine Rahier in den Vorstand der EUA gewählt

Martine Rahier, Präsidentin von swissuniversities und Rektorin der Universität Neuchâtel, wurde am 16. April 2015 in Antwerpen (Belgien) in den Vorstand der European University Association EUA, der grössten Hochschulvertretung auf europäischer Ebene, gewählt. Damit hat die Schweiz die Möglichkeit, in einem wichtigen Gremium den europäischen Hochschulraum mitzubestimmen und weiterzuentwickeln.

Die 850 EUA-Mitglieder sind nationale Rektorenkonferenzen sowie Universitäten und andere forschungsstarke Hochschulen aus 47 europäischen Ländern. Als Stimme der europäischen Universitäten unterstützt und fördert die EUA die Interessen der individuellen Institutionen und des Hochschulwesens als Ganzes.

Für die fünf frei werdenden Sitze des EUA-Vorstandes hatten sich zehn Kandidatinnen und Kandidaten beworben. Nebst Martine Rahier und den weiteren vier neuen Vorstandsmitgliedern wählte die Generalversammlung Professor Rolf Tarrach, ehemaligen Präsidenten der Universität Luxemburg, zum neuen Präsidenten der EUA.

Für die Schweiz ist die Wahl der Präsidentin von swissuniversities in den Vorstand der EUA ein wichtiges Signal. Über den Einsitz in diesem Gremium kann Martine Rahier den europäischen Hochschulraum positiv beeinflussen und auch Schweizer Anliegen aktiv einbringen und thematisieren.

Martine Rahier freut sich über ihre Wahl in das Zentrum einer Organisation, die auf europäischem Niveau federführend ist in der Förderung der Wissenschaft: "Mit meinem Hintergrund als Biologin habe ich ein Gespür für die Biodiversität und die Wechselwirkungen zwischen den Bestandteilen eines Systems. Das lässt sich auch auf die EUA übertragen: sie umfasst Länder und Institutionen, die alle ihre eigenen Besonderheiten haben und trotzdem eine wissenschaftliche Gemeinschaft bilden. Wissenschaft kann nur in einer internationalen Perspektive gedacht werden – dazu hat die Schweiz viel beizutragen und kann durch ihre Mitwirkung in solchen Organen viel lernen."

Innerhalb der EUA möchte Martine Rahier den Austausch von guten Beispielen und Erfahrungen in den Bereichen Forschung, Lehre und Qualität fördern. Sie weist darauf hin, dass die Schweiz über ein Bildungssystem von hohem Niveau verfügt und im Bereich der Innovation eine Führungsposition inne hat; deshalb ist sie eine Partnerin, die fundierte Beiträge zur wissenschaftlichen Exzellenz in Europa leisten kann.

Mehr Informationen zu EUA: www.eua.be

Medienmitteilung, 16. April 2015

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21. Januar 2015

Martine Rahier als Präsidentin von swissuniversities wiedergewählt

Mit dem Inkrafttreten des neuen Hochschulförderungs- und -Koordinationsgesetz (HFKG) am 1. Januar 2015 hat auch die neue Rektorenkonferenz swissuniversities ihren Betrieb aufgenommen. An der Plenarversammlung am 20. Januar 2015 in Bern wurde Martine Rahier, Rektorin der Universität Neuenburg, in ihren Funktionen bis Ende 2015 bestätigt.

Martine Rahier präsidiert den Verein swissuniversities seit seiner Gründung im November 2012. Wie vorgesehen wird sie Ende 2015 eine dreijährige Amtszeit vollendet haben. Der Verein hat den Auftrag, die vom HFKG geforderte Zusammenführung der ehemaligen Rektorenkonferenzen der universitären Hochschulen (CRUS), der Fachhochschulen (KFH) und der Pädagogischen Hochschulen (COHEP) umzusetzen.

Neben der Präsidentin ist jetzt auch der neue Vorstand vollständig besetzt. Als Vizepräsidenten amtieren ex officio die Präsidenten der drei Kammern: Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, Hans-Rudolf Schärer, Rektor der Pädagogischen Hochschule Luzern und Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz. Die Plenarversammlung hat am 20. Januar 2015 ebenfalls je einen zusätzlichen Vertreter der Kammern gewählt: Erwin Beck, Rektor der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, Franco Gervasoni, Direktor der SUPSI sowie Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich.

Im Weiteren hat die Plenarversammlung von swissuniversities erste organisatorische Beschlüsse gefasst und sich mit den in nächster Zukunft anstehenden inhaltlichen und bildungspolitischen Themen befasst.

Gemeinsame Stimme des Hochschulraums Schweiz

swissuniversities setzt sich für die Vertiefung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit unter den schweizerischen Hochschulen ein und nimmt Koordinationsaufgaben für die Fachhochschulen, die Universitären Hochschulen und die Pädagogischen Hochschulen wahr. Sie fördert eine gemeinsame Stimme des Hochschulraums Schweiz und vertritt die Interessen der schweizerischen Hochschulen auf gesamtschweizerischer und auf internationaler Ebene.

Die Rektorenkonferenz nimmt Stellung zu den Geschäften der Schweizerischen Hochschulkonferenz und stellt Anträge im Namen der Hochschulen. Sie kann Mandate des Bundes sowie Programm- bzw. Projektleitungen übernehmen. Weiter führt die Rektorenkonferenz im Auftrag von Bund und Kantonen eine Informationsstelle für die akademische Anerkennung der Gleichwertigkeit inländischer und ausländischer Studienausweise (Swiss ENIC).

Der neu gestaltete Webauftritt auf www.swissuniversities.ch bildet die Vielfältigkeit der Aktivitäten von swissuniversities und ihrem Generalsekretariat ab.

Medienmitteilung, 21. Januar 2015

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