Strategie und Planung

Die Schweizerischen Hochschulen erarbeiten im Vierjahresrhythmus eine strategische Planung zuhanden der Schweizerischen Hochschulkonferenz. Darin legen die Hochschulen die gemeinsamen Ziele und Massnahmen fest und definieren die dafür notwendigen Bundesmittel gemäss Art. 47 HFKG.

Für die Periode 2017-2020 haben die universitären Hochschulen und die Fachhochschulen je eine Planung erarbeitet. Schwerpunkte sind Massnahmen zur Förderung des Nachwuchses sowie die Behebung des Fachkräftemangels in Gesundheits- und technischen Berufen.

Für die Periode 2021-2024 hat swissuniversities eine gemeinsame Planung aller Hochschultypen eingereicht. Das übergreifende Ziel ist, den Herausforderungen geschlossen zu begegnen, um die herausragende Qualität der Hochschulen zu erhalten, um zur Prosperität der Schweiz beizutragen und um auch künftig international einen Spitzenplatz einzunehmen.

Nebst der Konsolidierung der Schwerpunkte 2017-2020 setzen die Hochschulen einen starken gemeinsamen Akzent auf Massnahmen, mit welchen sie die Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandel packen können. Diese Massnahmen betreffen die Digitalisierung in der Lehre und Forschung, aber auch die Organisation der Hochschulen an sich. Um wettbewerbsfähig zu sein, sind optimale Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zentral. Es werden deshalb Massnahmen zur Nachwuchsförderung und zur Personalpolitik an den Hochschulen gestartet oder weiterentwickelt.

Vor diesem Hintergrund und auf aufgrund des prognostizierten Wachstums der Studierendenzahlen beantragt swissuniversities ein jährliches Wachstum der Grundbeiträge von 3.1%. Zur Erreichung der strategischen Ziele wollen die Hochschulen gemeinsame Projekte durchführen. swissuniversities beantragt dafür insgesamt CHF 125 Mio. in Form von projektgebundenen Beiträgen.