Nachwuchsförderung

Die Förderung des eigenen wissenschaftlichen Nachwuchses ist eine zentrale Aufgabe der Hochschulen. Entsprechend ihrer Profile haben die Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen eigene Karrierewege entwickelt und rekrutieren und fördern Fachkräfte nach ihren Bedürfnissen.

Ausserhalb der Hochschulen existieren Förderinstrumente mit verschiedenen Zielen und Adressaten/innen. Von swissuniversities wird namentlich das SUK-Programm P1 (2013-2016) koordiniert, das Universitäten im Bereich der Doktoratsausbildung unterstützt. Das Folgeprogramm P-1 Doktoratsprogramme und zukunftgerichtete Entwicklung des 3. Zyklus (2017-2020) umfasst drei Teilprojekte:  Neben Doktoratsprogrammen an den UH (TP1) werden auch Doktoratsausbildungen an den PH und FH in Kooperation mit einer Schweizer Universität (TP2) oder einer ausländischen Hochschule gefördert (TP3). Basierend auf einem Bundesmandat koordiniert swissuniversities das Programm Cotutelle de thèse, das Dissertationsprojekte unter der gemeinsamen Leitung von zwei Doktoratsbetreuenden aus der Schweiz und aus dem Ausland unterstützt.

Die FH und PH stehen vor der Herausforderung genügend qualifizierte Mitarbeitende zu finden, die sowohl über wissenschaftliche als auch über praktische/schulische Erfahrung verfügen. Deshalb wird der Nachwuchs an diesen beiden Hochschultypen durch die Unterstützung von Pilotprogrammen zur Stärkung des doppelten Kompetenzprofils beim FH- und PH-Nachwuchs (2017-2012) gefördert.

Auch im Bereich der Fachdidaktiken ist die Nachwuchsförderung von Bedeutung: Mit dem Programm Aufbau der wissenschaftlichen Kompetenzen in den Fachdidaktiken (2017-2020) soll sichergestellt werden, dass die Institutionen der Lehrerbildung hochqualifizierte fachdidaktisch versierte Dozierende zur Verfügung haben und angehenden Lehrpersonen eine wissenschaftlich abgestützte Ausbildung bieten können.

Schliesslich soll mit gezielter Förderung mehr Chancengleichheit an den Schweizer Hochschulen erreicht werden. Das Programm Chancengleichheit und Hochschulentwicklung (2017-2020) verfolgt das Ziel eines ausgewogenen Geschlechterverhältnisses und befasst sich mit weiteren Dimensionen der Chancenungleichheit bzw. Diversität an den UH, FH und PH.