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18/11/2016

Le Conseil des hautes écoles approuve le programme spécial en médecine humaine

Dans le cadre du programme spécial en médecine...

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15/11/2016

Refonte du site Web EURAXESS: nous sommes en ligne

Après une refonte, le site Web www.euraxess.ch est...

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10/11/2016

BREF - jeter des ponts

Les décisions ont été prises. Le prochain appel à...

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07/11/2016

Visite d’une délégation HES au Brésil du 7 au 11 novembre 2016

Une délégation de douze experts des Hautes Ecoles...

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03/11/2016

Compétences en pédagogie spécialisée dans la formation des enseignant-e-s de classes régulières

La Chambre des hautes écoles pédagogiques de...

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20/10/2016

Avancée des hautes écoles pédagogiques sur le front de la didactique des disciplines

Conjointement dans un même projet, toutes les...

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19/10/2016

Blog AdValue online

Le nouveau blog pour et par les hautes écoles est...

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18/10/2016

Michael Hengartner nommé docteur honoris causa des universités Paris-Sorbonne et Pierre et Marie Curie

Le président de swissuniversities et recteur de...

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07/09/2016

Erasmus+: Continuation de la solution transitoire en 2017

Le Conseil fédéral a décidé aujourd’hui de...

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23/08/2016

Brochure "Studying in Switzerland 2016/17"

La 4ème édition de la brochure "Studying in...

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Ein Programm zur Sichtbarmachung von Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Universitäten als öffentlich finanzierte Institutionen sind angehalten, regelmässig über ihre Aktivitäten Bericht zu erstatten. Neben der Lehre gehört die Forschung zu den zentralen Aufgabenbereichen von Universitäten. Die Ergebnisse dieser Forschung werden unter anderem durch wissenschaftliche Publikationen dokumentiert. Diese befördern den inhaltlichen Austausch zwischen den Forschenden und stellen das zentrale Kommunikationsmedium des wissenschaftlichen Arbeitens dar. Ausserdem erhöhen sie das Prestige der einzelnen Forschenden. Publikationen bilden jedoch nur einen Teil der Bedeutung und Wirkung von Forschung ab. Auch Konferenzen stellen wichtige Plattformen der Begegnung zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dar, und Forschung wird auch im Rahmen von Lehrveranstaltungen vermittelt und betrieben. Zugleich wirkt die Forschung – gerade in den Geistes- und Sozialwissenschaften – auf vielfältige Art und Weise in die Gesellschaft hinein und weist damit einen hohen Impact auf.

Darüber hinaus wird die wissenschaftliche Forschung zunehmend mit dem Anspruch konfrontiert, ihre gesellschaftliche Relevanz und Wirksamkeit zu dokumentieren und aufzuzeigen. Dies betrifft in besonderem Masse die Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie sind gefordert, ihren Beitrag zu vermitteln, den sie im Interesse der einzelnen Menschen, aber auch der Gesellschaft als solcher leisten. Dazu braucht es dem Gegenstand angemessene Methoden, welche auch Aussenstehenden einen Zugang zu diesen Disziplinen ermöglichen.

Für Entscheidungsträgerinnen und -träger in universitären Gremien ist wiederum wichtig, dass Verfahren zur Verfügung stehen, welche die Qualität der an den entsprechenden Institutionen stattfindenden Forschung sichtbar machen. Hierbei gilt es Gütekriterien für die wissenschaftliche Forschung zu erarbeiten, die von den Forschenden selbst als relevant und aussagekräftig für ihre Disziplinen verstanden werden.

 

Innovative Methoden der Sichtbarmachung fördern

Bis vor wenigen Jahren galt bei der Messung von Forschungsleistungen die Bibliometrie, das heisst die Messung der Wirkung und Beachtung wissenschaftlicher Publikationen mittels quantitativer Verfahren, als die wichtigste Methode der Qualitätssicherung und Leistungsbeurteilung. Mittlerweile wird über die Aussagekraft solcher Verfahren kontrovers diskutiert. In den meisten Geistes- und Sozialwissenschaften spielt die Bibliometrie kaum eine Rolle, da sprach- und disziplinspezifische Besonderheiten wie auch die Forschungs- und Veröffentlichungskultur in diesen Wissenschaftsbereichen eine einseitige Orientierung an Publikationsdaten wenig sinnvoll erscheinen lassen.

Verbunden mit dem Anspruch, geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung in ihrer ganzen Breite abzubilden, hat die ehemalige Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) das Programm „Performances de la recherche en sciences humaines et sociales“ entwickelt. Das Programm folgt dem Prinzip, dass Qualitäts- und Leistungsmessungen im Bereich der Forschung (wie auch in der Lehre) keinen Selbstzweck darstellen sollten, sondern immer einem konkreten und von den federführenden Akteuren transparent gemachten Erkenntnisinteresse zu folgen haben. Dabei soll – entsprechend der strategischen Planung der Schweizer Universitäten für den Zeitraum 2013–2016 – nicht alleine die „Bedeutung [von Forschung] für die Wissensgemeinschaft, sondern auch die fachbezogenen und kulturellen Eigenarten sowie der Gebrauchswert der Forschung erfasst“ werden. Dies unter Berücksichtigung der strategischen Ziele jeder einzelnen Universität. Damit unterscheidet sich dieser Ansatz von der in einigen anderen Ländern angewandten Praxis, mit wenigen Indikatoren ein ganzes Hochschulsystem bewerten zu wollen.
Daraus leiten sich verschiedene Prinzipien bei der Entwicklung angemessener Methoden und Instrumente ab:

  • Messbarkeit alleine genügt nicht, um einen bestimmten Indikator auch zur Messung zu verwenden.
  • Kein einzelnes Instrument und keine einzelne Methode kann die Vielfalt von Forschung als Ganzer angemessen abbilden.
  • Bei der Entwicklung von Methoden und Instrumenten zur Sichtbarmachung von Forschung gilt es, nicht intendierte Effekte im Vornhinein zu identifizieren und negative Folgen zu vermeiden.
  • Bottom-up Approach: Die betroffenen Forschenden gilt es bei der Entwicklung von Instrumenten mit einzubeziehen.
  • Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften soll auch für Aussenstehende besser sichtbar werden.
  • Entwickelte Instrumente müssen unterschiedlichen Profilen der Schweizer Hochschulen Rechnung tragen.

 

Wirksame Instrumente entwickeln

Basierend auf diesen Prinzipien wurden und werden in der Kooperation verschiedener Schweizer Universitäten insgesamt 10 einzelne Initiativen und 8 Implementierungsprojekte durchgeführt. Diese ermöglichen es den verschiedenen Interessengruppen inner- und ausserhalb der Universität, die Qualität der Forschung angemessen darzustellen. Die einzelnen Initiativen arbeiten grundsätzlich unabhängig voneinander, stehen jedoch im Rahmen eines an das Programm angegliederten Expertennetzwerkes in regelmässigem Austausch.

Das Programm erlaubt es den Schweizer Universitäten, den Wert der Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften sichtbar zu machen und dabei verschiedene Dimensionen und unterschiedliche, disziplinspezifische Auffassungen von Qualität zu berücksichtigen. Besonderen Wert wird hierbei darauf gelegt, die Vielfalt des föderal aufgebauten Schweizer Hochschulsystems zu widerspiegeln und den Universitäten die Mittel an die Hand zu geben, um ihre Stärken weiter auszubauen.



Weiter Informationen erhalten Sie beim Wissenschaftlichen Koordinator, Dr.  Alexander Hasgall,  alexander.hasgall@unige.ch  sowie auf der Projektwebsite unter http://www.performances-recherche.ch

 

Auf der Seite finden Sie die Kurzvorstellungen der einzelnen Initiativen.