Open Access

National Open Access Conference

swissuniversities lädt ein zur National Open Access Conference am Freitag, 26. Oktober 2018 an der Universität Lausanne.

swissuniversities thematisiert an diesem Anlass die Umsetzung der Open-Access-Strategie sowie des Aktionsplans, welcher Anfang dieses Jahres verabschiedet wurde.

Zu unseren Referenten zählen:
- Michael O. Hengartner, Präsident swissuniversities und Rektor UZH
- Rektorin Nouria Hernandez (UNIL), Rektor Yves Flückiger (UNIGE) und Rektor Kilian Stoffel (UniNE)
- Jacques Dubochet, aktueller Nobelpreisträger

Es werden weitere nationale und internationale Referenten an der Konferenz erwartet. Die Konferenz findet statt im Rahmen der Internationalen Open Access Week.

Wir bitten Sie, sich bereits jetzt dieses Datum zu reservieren und den Anlass in Ihrem Netzwerk zu kommunizieren. Weitere Informationen sowie der Link zur Anmeldung folgen Ende August.

Nationale Strategie Open Access

Seit ungefähr zehn Jahren befindet sich die Open Access Bewegung in einer starken internationalen Entwicklung. Die Hochschulen und die Schweizer Forschungsinstitutionen beteiligen sich aktiv an diesem Prozess. So haben sie während den letzten zwei Jahren eine nationale Open-Access-Strategie sowie einen Aktionsplan zu deren Umsetzung erarbeitet.

Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und mit der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat swissuniversities 2016 eine nationale Open Access Strategie entwickelt. Die Plenarversammlung von swissuniversities, der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen, hat diese am Dienstag, 31. Januar 2017 verabschiedet.

Die gemeinsame Vision der Schweizer Hochschulen ist die Gewährleistung des freien Zugangs zu allen durch öffentliche Mittel finanzierten Publikationen bis 2024. Allgemein ist es erwünscht, dass 2024 alle wissenschaftlichen Publikationen in der Schweiz Open Access zur Verfügung stehen. Diese Vision orientiert sich an den aktuellen europäischen Modellen. Um diese Vision umzusetzen, wurden verschiedene Aktionsfelder festgelegt, die darauf abzielen, die Open Access Praktiken in der Schweiz abzugleichen, die Verhandlungen mit den Verlagen und die Anreize bei den Forschenden zu stärken sowie neue Publikationsarten zu prüfen. Die Finanzflussanalyse im Bereich der wissenschaftlichen Publikationen, die von englischen Experten im Auftrag des SNF und des Programms "Wissenschaftliche Information" von swissuniversities durchgeführt wurde, empfiehlt ein pragmatisches und flexibles Modell.

Aktionsplan Open Access

Zur Konkretisierung der Strategie wurde 2017 in einem zweiten Schritt ein Aktionsplan entwickelt, der die Massnahmen zur Umsetzung der nationalen Strategie festlegt.
Der Aktionsplan würde von swissuniversities in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern (SNF, SBFI, Hochschulbibliotheken; vertreten in einer Arbeitsgruppe) ausgearbeitet, mit der Analyse und eine Konsultationsphase an die Hochschulen.
Das Ziel dieses Aktionsplans ist es, den Schweizer Hochschulen Möglichkeiten und Lösungen aufzuzeigen, mit denen sie die Ziele erreichen können, die sie sich durch die Annahme der nationalen Open-Access-Strategie für die Schweiz gesetzt haben. Die vorgeschlagenen Massnahmen haben zum Ziel, diese in ihrem Vorgehen zu unterstützen und gleichzeitig ihre Autonomie, ihre Besonderheiten und ihre Vielfalt an abgedeckten Disziplinen und Forschungsarten zu respektieren.

Im Februar 2018 haben die Plenarversammlung von swissuniversities diesen Aktionsplan genehmigt und der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Umsetzung beginnt nun unter der Koordination von swissuniversities und unter Berücksichtigung der Autonomie der Hochschulen. Die nationale Open Access Strategie dient als grundlegendes Instrument zur Bewältigung des Transformationsprozesses und der Optimierung des Ressourceneinsatzes.

Wissenschaftliche Publikationen – Vertragsverhandlungen mit Internationalen Verlegern

Damit im 2024 alle durch öffentliche Mittel finanzierte Publikationen frei zugänglich sind, ist es unerlässlich, mit den wissenschaftlichen Verlegern über Verträge zu verfügen, welche eine offene Publikation der Artikel und Monografien zulassen, ohne dass dies für die Schweizer Hochschulen Mehrkosten verursacht. Aus diesem Grund hat der Vorstand von swissuniversities eine neue Verhandlungsstrategie mit den Verlegern gutgeheissen, die das Modell «Read & Publish» anstrebt. Dieses Modell sieht vor, dass die Hochschulen die Publikationskosten finanzieren und einen fixen Preis für das Lesen und Herunterladen von veröffentlichten Artikeln und Werken bezahlen, ohne dass dies für die Schweizer Hochschulen Mehrkosten verursacht. Damit werden die klassischen Abonnemente ersetzt, deren Preise je nach Fachzeitschrift schwanken. Dieser Ansatz wird dieses Jahr für die Verhandlungen mit dem Verlag Springer Nature angewendet und 2019 mit den Verlagen Elsevier und Wiley.

Weitere Informationen im Factsheet zur Verhandlungsstrategie von swissuniversities.

Informationen zu Open Access in den folgenden FAQ:

Webseiten der schweizerischen Hochschulen zu Open Access:

Kontakt

swissuniversities
Bereich Hochschulpolitik
Open Access
Dr. Axel Marion
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