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Open Access – Nationale Strategie und Aktionsplan verabschiedet

Seit ungefähr zehn Jahren befindet sich die Open-Access-Bewegung in einer starken internationalen Entwicklung.

Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und mit der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat swissuniversities 2016 eine nationale Open-Access-Strategie entwickelt. Die gemeinsame Vision der Schweizer Hochschulen ist die Gewährleistung des freien Zugangs zu allen durch öffentliche Mittel finanzierten Publikationen bis 2024. Zur Konkretisierung der Strategie wurde 2017 in einem zweiten Schritt ein Aktionsplan entwickelt, der die Massnahmen zur Umsetzung der nationalen Strategie festlegt.

 

Die Entwicklungen in der Informationstechnologie und die Digitalisierung erlauben heutzutage weltweit eine schnelle Verbreitung der akademischen Publikationen. Open Access reiht sich in die grössere Strömung von Open Science ein und hat zum Prinzip, dass keine finanzielle, technische oder rechtliche Barriere den Zugang zur wissenschaftlichen Literatur verhindern sollte. Open Access trägt dazu bei, die Sichtbarkeit und die Verbreitung der Forschung zu erhöhen, wovon die Forschenden, die wissenschaftliche Gemeinschaft und die breite Öffentlichkeit profitieren.

 

Die Umsetzung beginnt nun unter der Koordination von swissuniversities und unter Berücksichtigung der Autonomie der Hochschulen. Die nationale Open Access Strategie dient als grundlegendes Instrument zur Bewältigung des Transformationsprozesses und der Optimierung des Ressourceneinsatzes. Wie der Präsident von swissuniversities, Prof. Dr. Michael O. Hengartner betont, ist «die nationale Open-Access-Strategie essentiell, um die Spitzenposition der Schweizer Hochschulen auf internationaler Ebene längerfristig zu sichern.»

PDF der Medienmitteilung

Kontakt: Josefa Haas, Leiterin Kommunikation

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