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Master

Deskriptor

Stufe 2: Master

Abschlüsse der zweiten Stufe werden an Studierende verliehen, die …

Wissen und Verstehen:

… Wissen und Verstehen bewiesen haben, das auf den üblicherweise mit der Bache­lorstufe assoziierten Kenntnissen aufbaut und diese vertieft, und das eine Basis oder Möglichkeit liefert für Originalität im Entwickeln und/oder Anwenden von Ideen, häufig in einem Forschungs­kontext;

Anwendung von Wissen und Verstehen:

… ihr Wissen und Verstehen und ihre Problemlösungsfähigkeiten in einem neuen oder unver­trauten Umfeld innerhalb breiterer (oder multidisziplinärer) Kontexte in ihrem Studienbereich an­wenden können;

Urteilen:

… die Fähigkeit besitzen, Wissen zu integrieren und mit Komplexität umzugehen und auf der Basis unvollständiger oder begrenzter Informationen Einschätzungen zu formulieren, die aber trotzdem die mit der Anwendung ihres Wissens und Verstehens verbundenen sozialen und ethischen Verantwortungen berücksichtigen;

Kommunikative Fertigkeiten:

… ihre Schlussfolgerungen und das Wissen und die Prinzipien, die ihnen zugrunde liegen, klar und eindeutig kommunizieren können, sowohl an Experten wie auch an Laien;

Selbstlernfähigkeit:

… über jene Lernfähigkeiten verfügen, die es ihnen erlauben, ihre Studien weitgehend selbstbestimmt fortzusetzen.

(Deutsche Übersetzung in Anlehnung an ZEvA, 2005)

Zulassungsbedingungen

Stufe 2: Master

  • Als Zulassungsvoraussetzung gilt ein fachspezifischer Bachelorabschluss. Allenfalls erfolgt die Zulassung mit Auflagen (während des Masterstudiums zu erfüllen) resp. Bedingungen (vor dem Masterstudium zu erfüllen).
  • Für die Zulassung zu den Spezialisierten Masterstudiengängen definiert die anbietende Hochschule die Anforderungen.
  • Übertritte zwischen den Hochschultypen (bei entsprechender fachlicher Ausrichtung) werden in der Vereinbarung von CRUS, KFH und COHEP «Durchlässigkeit zwischen den Hochschultypen» vom 5. November 2007 geregelt und im Einzelnen in der dazugehö­rigen Konkordanzliste aufgeführt.

Umfang/Dauer

Stufe 2: Master

Master: 90 oder 120 ECTS Credits und 180 ECTS Credits in Humanmedizin. (geregelt in den Bologna-Richtlinien der Schweizerischen Universitätskonferenz bzw. des Fachhochschulrats der EDK/CDIP und gemäss der FH-Mastervereinbarung zwischen dem Eidgnössischen Departement für Wirtschaft und der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz EDK/CDIP.

Lizentiat/Licence/Licenza und Diplom/Diplôme/Diploma (vor der Bologna-Reform): In der Regel mindestens 8 Semester.

Musiker MH/Musikerin MH / Musicien HEM/Musicienne HEM / Musicista SUM (vor der Bologna-Reform): Mindestens 10 Semester

Abschlüsse

Stufe 2: Master

Abschlüsse nach der Bologna-Reform

Zusätzlich zum Bologna-Titel wird jeweils die verleihende Institution und die Fachrichtung aufgeführt.

AbschlussAbkürzung
Master of TheologyM Th

Master of Law

M Law

Master of Medicine

M Med

Master of Dental Medicine

M Dent Med

Masetr of Veterinary Medicine

M Vet Med

Master of Arts

M A

Master of Science

M Sc

Masterstudiengänge der Schweizer Hochschulen

Abschlüsse vor der Bologna-Reform

Ehemalige Universitätsabschlüsse
Lizentiat
Diplom

Gleichwertigkeit von Lizentiat und Masterabschluss (gemäss Bologna-Richtlinien der SUK, Art. 6a):

Lizentiate und Diplome sind einem Masterabschluss gleichwertig. Die Gleichwertigkeit wird auf Gesuch hin von der Universität bescheinigt, die das Lizentiat oder Diplom ausgestellt hat.

Inhaberinnen und Inhaber eines Lizentiats oder Diploms sind berechtigt, anstelle des bisherigen Titels den Mastertitel zu führen.

 

Ehemaliger Fachhochschulabschluss
Musikerin MH/Musiker MH

Gleichwertigkeit von Musiker MH / Musikerin MH und Masterabschluss (gemäss Beschluss des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT vom 10. Januar 2011).

Die Gleichwertigkeit wird auf Gesuch hin von der Fachhochschule bescheinigt, die das Diplom ausgestellt hat.

Diese Gleichwertigkeitsbescheinigung berechtigt nicht zur Führung des entsprechenden Mastertitels.

Lehrdiplome

Gleichzeitig mit dem akademischen Abschluss wird das Lehrdiplom abgegeben. Dieses kann von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren auf der Grundlage des Diplomanerkennungskonkordats von 1993 anerkannt werden.

 

Abschlüsse der Schweizer Hochschulen