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«Entflechtung 27»: Stellungnahme

swissuniversities lehnt den Zwischenbericht zur Aufgabenteilung Bund - Kantone im Rahmen des Projektes “Entflechtung 27” klar ab. Eine derartige Verschiebung der Koordinations- und Finanzierungszuständigkeiten würde eine Abkehr von der bisherigen Ausrichtung der schweizerischen Hochschullandschaft bedeuten und das etablierte und erprobte System zersplittern.

Die Hochschulen leisten einen zentralen Beitrag zur Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Resilienz der Schweiz. Sie tun dies auf der Basis eines eingespielten und bewährten Systems der gemeinsamen Steuerung durch Bund und Kantone, wie es seit Mai 2006 in Art. 63a Abs. 3 der Bundesverfassung verankert ist. Die Koordinationsrolle des Bundes wurde durch die Einführung des HFKG im Jahr 2015 noch verstärkt. 

Eine Dezentralisierung im Rahmen des Projektes “Entflechtung 27” wäre eine Abkehr dieses bewährten Systems und hätte weitreichende negative Folgen für die schweizerische Hochschullandschaft. Doppelspurigkeiten und Ineffizienzen würden steigen und die Koordination sowie die strategische Entwicklung des Hochschulbereichs würden eingeschränkt. Ausserdem würde ein Rückzug des Bundes aus der Hochschulfinanzierung ein Ungleichgewicht zwischen den Kantonen hervorrufen. All dies würde schlussendlich zu einer substanziellen Schwächung des Gesamtsystems führen und die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Hochschulen verringern.

Aus diesem Grund lehnt swissuniversities, wie die anderen Vertreterinnen und Vertreter der BFI-Landschaft, die im Bericht angedachte Verschiebung dezidiert ab. 

Lesen Sie die vollständige Stellungnahme von swissuniversities hier.

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