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Knowledge Security

Angesichts eines sich verändernden geopolitischen Umfelds und der Intensivierung der internationalen Forschungszusammenarbeit, wird Knowledge Security (dt. Wissenssicherheit) für Schweizer Hochschulen immer wichtiger. Knowledge Security zielt darauf ab, den unerwünschten Transfer sensibler Informationen, von Know-how und Technologien zu verhindern und gleichzeitig wissenschaftliche Exzellenz und Zusammenarbeit zu gewährleisten. 

Eine von swissuniversities eingesetzte Arbeitsgruppe hat einen Bericht zu Knowledge Security für die Schweizer Hochschulen verfasst. Dieser skizziert einen Rahmen, um Sicherheit, akademische Freiheit und internationale Wettbewerbsfähigkeit miteinander zu vereinbaren. 

Der Bericht empfiehlt drei Handlungsachsen:  

  • Achse 1: Sensibilisierung und Kapazitätsaufbau an Schweizer Hochschulen, um Risiken im Zusammenhang mit sensiblen Wissensbeständen besser erkennen und handhaben zu können.  
  • Achse 2: Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen zur wirksamen Unterstützung von Massnahmen der Wissenssicherheit.  
  • Achse 3: Nationale Koordination und strategische Aufsicht mit der Entwicklung von Mechanismen, die es den Partnern im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sowie den Regierungsbehörden ermöglichen, koordiniert auf die identifizierten Herausforderungen zu reagieren.  

Die geplante Zusammenarbeit zwischen BFI-Partnern und Regierungsbehörden soll durch einen nationalen Kontaktpunkt koordiniert werden. 

Die empfohlenen drei Handlungsachsen bieten einen umfassenden Rahmen, um Sicherheitsanforderungen mit der Wahrung der akademischen Freiheit, der Offenheit und der Exzellenz in der Forschung in Einklang zu bringen.