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Umfassende Read & Publish-Vereinbarung mit Springer Nature

swissuniversities – die Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Schweizer Hochschulen – hat mit Springer Nature, einem der weltweit grössten Wissenschaftsverlage, eine umfassende «Read & Publish»-Vereinbarung unterzeichnet. Die Vereinbarung stärkt den Wissensaustausch zwischen Forschenden, unterstützt die Forschungstätigkeit und vereinfacht die Publikationsabläufe. Sie stellt einen wichtigen Fortschritt für den Wissenschaftsstandort Schweiz dar. 

Die Verhandlungen mit Springer Nature fanden im Rahmen der dritten Verhandlungsrunde der Verlagsverhandlungen statt. Open-Access-Verhandlungen mit grossen Wissenschaftsverlagen sind ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Open-Access-Strategie, die die Vision verfolgt, dass die Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschung unmittelbar und kostenlos für alle zugänglich gemacht werden. 

Read-and-Publish-Vereinbarung 

Alle Schweizer Hochschulangehörigen erhalten mit der abgeschlossenen Vereinbarung vollständigen Lesezugang zum gesamten Springer-Portfolio und zum Journal «Nature». Angehörige aller an der Nature-Vereinbarung beteiligten Hochschulen erhalten neu einen vollständigen Lesezugang zum gesamten Nature-Portfolio. Zudem können sie künftig ihre Forschungsresultate in den gut 2’700 Zeitschriften von Springer Nature in Open Access publizieren. Die Vereinbarung sieht ein Artikelkontingent vor, das dem erwarteten Bedarf der Schweizer Forschenden entspricht (Gold OA und Nature Hybrid) bzw. unlimitiert ist (Springer Hybrid). 

Durch die Integration des Gold-Open-Access-Portfolios umfasst die Vereinbarung neu das komplette Portfolio von Springer Nature, womit ein bisher stark wachsender und nur begrenzt steuerbarer Kostenbereich in die gemeinsame Verhandlungslogik überführt werden konnte.  

Mitglieder von Schweizer Hochschulen und auftraggebenden Organisationen profitieren zudem von grösstmöglicher Freiheit bei der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) zur Verwertung der Publikationen von Springer Nature in Forschung, Lehre und Innovation. 

Ein klarer Fortschritt 

Luciana Vaccaro, Präsidentin von swissuniversities, betont: «Die Vereinbarung ist ein klarer Fortschritt und ein wichtiger Schritt hin zu Open Access. Die Integration des Gold-OA-Portfolios ermöglicht substanzielle Einsparungen für die Hochschulen und stärkt die Steuerungsfähigkeit des Systems insgesamt.» 

Die Vereinbarung wird in Kürze auf der Website des Konsortiums der Schweizer Hochschulbibliotheken einsehbar sein. 

Weitere Informationen zu den Vertragsverhandlungen und der Vereinbarung: Springer Nature - swissuniversities, Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken, Springer Nature  

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In der Dokumentation (oben rechts) finden sich sämtliche Publikationen, Positionen und Dokumente von swissuniversities.