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Weiterführung der Verhandlungen mit Wiley im Jahr 2021

In den diesjährigen Verhandlungen von swissuniversities mit dem Wissenschaftsver-lag John Wiley & Sons konnte trotz gegenseitigem Bemühen noch keine Einigung über einen Read&Publish-Vertrag erzielt werden. Ende November haben die Verhand-lungsparteien entschieden, die Verhandlungen Anfang 2021 weiterzuführen. Der Zu-gang für aktuelle Lizenznehmer der Wiley Journals und der Cochrane Library wird bis zum Abschluss der Verhandlungen aufrechterhalten.

swissuniversities verabschiedete im Februar 2018 die nationale Open-Access-Strategie und den Aktionsplan Open Access mit dem Ziel, dass 2024 alle durch öffentliche Mittel finanzierten Publikationen frei zugänglich sind. Eine Voraussetzung dafür sind Verträge mit den wissenschaftlichen Verlagen, welche eine Open-Access-Publikation von Zeitschriftenartikel, Buchbeiträgen und Monografien zulassen. In den Verhandlungen mit den drei Grossverlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley verfolgt swissuniversities das Modell Read&Publish, welches den Lesezugang zu wissenschaftlichen Zeitschriften für die Forschenden und die Open-Access-Publikationskosten der Hochschulen beinhaltet.

Für swissuniversities beweisen die mittlerweile abgeschlossenen Verträge mit Elsevier und Springer Nature, dass das Prinzip von kostenneutralen Read&Publish-Verträgen für alle Beteiligten ein zukunftsfähiger Weg ist. Jedoch sind die Verhandlungen über transformative Open-Access-Verträge komplex und zeitaufwändig.

Weitere Informationen zu den Verlagsverhandlungen, dem Zugang zu Publikationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Website von swissuniversities.

Für Fragen steht Yves Flückiger, Präsident der Verhandlungsdelegation, zur Verfügung.

 

In der Dokumentation (oben rechts) finden sich sämtliche Publikationen, Positionen und Dokumente von swissuniversities.