swissuniversities hat die Daten des Gendermonitoring 2024 publiziert. Sie zeigen auf, dass der in den letzten Jahren beobachtete Anstieg der Anzahl Professorinnen anhält.
Im Jahr 2024 betrafen 46 % der Anstellungen auf Ebene Professur Frauen (d. h. 1 Prozentpunkt weniger als im Vorjahr). Zum Stichdatum vom 31. Dezember 2024 machten Frauen 31 % der Gesamtbelegschaft der Professor:innen aus, was einem Anstieg um 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Es bestehen grosse Unterschiede zwischen den Fachbereichen. So erweisen sich beispielsweise die Geistes- und Sozialwissenschaften als Fachbereichsgruppe mit dem höchsten Frauenanteil (44 % der Gesamtbelegschaft und 58 % der Neueinstellungen). Im Bereich der Rechtswissenschaften ist ein Anstieg um 6 Prozentpunkte bei der Einstellung von Professorinnen zu beobachten (mit einem Anteil von 54 % in den Jahren 2022–2024). Die Bereiche Technische Wissenschaften sowie Exakte- und Naturwissenschaften weisen den tiefsten Frauenanteil bei der Gesamtbelegschaft auf (26 % bzw. 24 % für Technische Wissenschaften und Exakte und Naturwissenschaften), gleichzeitig fällt der Anteil an Anstellungen in den Jahren 2022-2024 deutlich höher aus (mit 49 % bzw. 44 % Frauen).
Mehr als die Hälfte der Assistenzprofessuren mit Tenure-Track-Stellen sind von Frauen besetzt (53 % der Gesamtbelegschaft). Dies deutet für die nächsten Jahre auf eine Erhöhung des Prozentsatzes bei den höheren akademischen Stufen hin. Aktuell fällt der Frauenanteil bei den ordentlichen Professuren mit 24% weiterhin tief aus (ein Anstieg um 1 Prozentpunkt im Vergleich mit dem Vorjahr).
Weitere Zahlen und Grafiken finden sich im Dokument Anstellungen und Gesamtbestand 2022–2024.