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Öffentliche Finanzierung von Bildung, Forschung und Innovation

Die Schweizer Hochschulen sind eine strategische Säule der nationalen Bildungs-, Forschungs- und Innovationslandschaft. Durch die Exzellenz ihrer Lehre, Forschung, Weiterbildung sowie des Wissens- und Technologietransfers tragen sie massgeblich zur Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Schweiz bei. Die nachhaltige Erfüllung ihrer Aufgaben erfordert eine solide, planbare und dauerhafte öffentliche Finanzierung durch den Bund und die Kantone.

swissuniversities fordert gemeinsam mit den anderen Akteuren aus Bildung, Forschung und Innovation, die Investitionen in die Innovation in der Schweiz in eine strategische, ehrgeizige und nachhaltige Vision einzubetten. Vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden internationalen Wettbewerbs würde ein Rückfall der Schweiz in diesen Schlüsselbereichen zu dauerhaften strukturellen Nachteilen sowie zu wirtschaftlichen Verlusten führen, die kaum wieder rückgängig zu machen wären. 

Die Grundbeiträge konsolidieren und die notwendigen Investitionen für den Zeitraum 2029–32 sicherstellen 

Die Grundbeiträge des Bundes sind für die Erfüllung des Grundauftrags der Hochschulen unerlässlich, nämlich die Aufrechterhaltung der Exzellenz ihrer Leistungen in Lehre, Forschung, Weiterbildung sowie Wissens- und Technologietransfer. swissuniversities misst diesem Grundauftrag höchste Priorität bei. Für den BFI-Zeitraum 2029–32 wird eine jährliche Erhöhung der Grundbeiträge um 2,18 % gefordert. Diese soll es den Hochschulen ermöglichen, den Anstieg der Studierendenzahlen und der Kosten zu bewältigen sowie die Qualität ihrer Leistungen zu sichern.

Im Rahmen der gesamtschweizerischen hochschulpolitischen Koordination 2029–32 definiert swissuniversities sechs Schwerpunkte, die zusätzliche Investitionen erfordern: Technologiesouveränität, Weltraum, Bildungssystem und Wissenszirkulation, Forschungsinfrastrukturen, Gesundheit und Medizin sowie Sicherheit und Verteidigung.

Diese Investitionen sollen es den Hochschulen ermöglichen, technologische und geopolitische Veränderungen zu antizipieren, die Fachkräfte auszubilden, die die Schweiz benötigt, und international wettbewerbsfähige Forschungsbedingungen zu gewährleisten. Sie zielen zudem darauf ab, strategische Abhängigkeiten zu verringern, den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft zu beschleunigen und die Krisenreaktionsfähigkeit des Landes zu stärken.

Auswirkungen der projektgebundenen Beiträge für strategische sowie gesellschaftlich und politisch relevante Themen 

Projektgebundene Beiträge bieten dem Bund die Möglichkeit, an den Hochschulen strategische sowie gesellschaftlich und politisch relevante Themen zu fördern. Im Rahmen des Entlastungspakets 2027 wurden die projektgebundenen Beiträge 2025–28 auf die Jahre 2025–26 reduziert. swissuniversities hat den Entscheid des Parlaments begrüsst, das Instrument der projektgebundenen Beiträge im Hochschulgesetz (HFKG) über die aktuelle BFI-Periode hinaus beizubehalten. Im Rahmen der gesamtschweizerischen hochschulpolitischen Koordination 2029–32 werden gemäss dem Mandat der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) Überlegungen zu den Themenbereichen, in denen solche Programme durchgeführt werden könnten, sowie zu deren möglicher Ausrichtung vorgestellt.