Jahresbericht 2025

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swissuniversities - Jahresbericht 2025

Im aktuellen Jahresbericht schreibt swissuniversities über die Themen, die 2025 im Fokus standen, und präsentiert Zahlen und Fakten.

EDITORIAL DER PRÄSIDENTIN

Kommt es zu Spannungen, braucht es eine abgestimmte Antwort

Am 8. Mai 2025 feierten die Mitglieder von swissuniversities gemeinsam mit hochrangigen Gästen, darunter Bundesrat Guy Parmelin, das zehnjährige Bestehen des Verbandes. Gemeinsam blickten wir auf diese Jahre der Zusammenarbeit zwischen den 38 Mitgliedsinstitutionen zurück – kantonale Universitäten, Eidgenössische Technische Hochschulen, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen. Wir haben einen einzigartigen Dialograum geschaffen, der auf geteilten Werten und der Komplementarität der verschiedenen Hochschultypen basiert.

Dies war einer der Höhepunkte des Jahres 2025, welches auch von der Wiederassoziierung der Schweiz an die europäischen Forschungs- und Innovationsprogramme geprägt war. Diese Wiederassoziierung gibt den Forscherinnen und Forschern den vollen und uneingeschränkten Zugang zu den weltweit wettbewerbsfähigsten Instrumenten für Zusammenarbeit, Vernetzung und Finanzierung.

Auf Schweizer Ebene feierten die Mitglieder von swissuniversities ebenfalls wichtige Meilensteine. So haben wir etwa gemeinsam erfolgreiche Verhandlungen mit einem grossen Verlag im Bereich Open Science geführt, einen neuen FH-Studiengang im Gesetz verankert oder die nationale Koordination der Forschungsinfrastrukturen gestärkt.

Diese Fortschritte fanden jedoch in einem besonders angespannten und unvorhersehbaren politischen Klima statt. Das Entlastungsprogramm des Bundes und seine kantonalen Pendants kündigen bereits ab 2027 starke Budgetkürzungen für die Akteure im BFI-Bereich an. Sie gefährden Arbeitsplätze, Forschungsprojekte und Bildungsangebote. Auf internationaler Ebene forderte ein beispielloser Druck auf die akademische Freiheit und die institutionelle Autonomie der Hochschulen heraus.

Während die Erwartungen an die Hochschulen stetig wachsen, erfordern diese starken Spannungen eine koordinierte Antwort, die auf gemeinsamen Werten basiert. In diesem Kontext steht die Rolle von swissuniversities. Wir setzen uns dafür ein, unsere Mitglieder und ihre Suche nach gemeinsamen Lösungen für das Schweizer Hochschulsystem zu unterstützen.

In diesem Sinne sprechen wir all jenen Personen und Institutionen unseren tiefen Dank aus, die mit ihrem Engagement und ihrer Zusammenarbeit zu den Leistungen des vergangenen Jahres beigetragen haben. Gemeinsam werden wir uns weiterhin für eine moderne und offene Schweiz des Wissens einsetzen, die sich bewusst ist, dass ihr Wohlstand direkt mit ihrem dynamischen Hochschulsystem zusammenhängt. 

Dr. Luciana Vaccaro
Präsidentin swissuniversities

 

 

AUS DEM GENERALSEKRETARIAT 

Das Jahr 2025 war ein entscheidendes Jahr, sowohl für swissuniversities als auch für das Hochschulsystem als solches. Es war geprägt vom 10-jährigen Jubiläum der Organisation, von bedeutenden Erfolgen und von den ersten politischen Debatten rund um das Entlastungspaket 2027. 

Um aktiv auf diese neue Realität zu reagieren, leitete das Generalsekretariat im Jahr 2025 einen tiefgreifenden Veränderungsprozess ein: die Schaffung einer neuen Organisationsstruktur bis 2027. Diese anspruchsvolle Übergangsphase stellte uns vor grosse Herausforderungen, sowohl in organisatorischer als auch in strategischer Hinsicht. Sie ermöglichte es uns jedoch, die notwendigen Grundlagen für eine agilere Arbeitsweise zu schaffen, die dem aktuellen Umfeld angepasst ist. 

Ich möchte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Generalsekretariats meinen tiefsten Dank für ihr Engagement und ihre Professionalität in diesem Jahr aussprechen. Ihr Beitrag hat entscheidend dazu beigetragen, diese Transformation in Gang zu setzen und die nächsten Schritte vorzubereiten.

 

Dr. Martina Weiss
Generalsekretärin swissuniversities

 

swissuniversities auf einen Blick

2015

Betriebsaufnahme

 

 

43.30

Vollzeitstellen

 

54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
18 Männer / 36 Frauen

21 942 500

Treuhänderisch verwaltete Fördergelder für Projekte (in CHF)

 

 

38

Mitglieder

 

12 universitäre Hochschulen
10 Fachhochschulen
16 Pädagogische Hochschulen

282'155

Anzahl Studierende 2025/2026

 

Universitäre Hochschulen 172'740
Fachhochschulen 84'472
Pädagogische Hochschulen 24'943

53.2%

Frauenanteil bei den Studierenden

 

Universitäre Hochschulen 52.0%
Fachhochschulen 50.4%
Pädagogische Hochschulen 70.9%

Themen von swissuniversities 2025

swissuniversities arbeitete 2025 an einer Vielzahl von Themen. Dazu gehören die folgenden drei Schwerpunktthemen:

 

SCHWERPUNKT 1

Open Access Verhandlungen – Erfolgreicher Abschluss einer umfassenden Read & Publish-Vereinbarung mit Wiley

Mit der Nationalen Open-Access-Strategie der Schweiz verfolgen die Hochschulen und der Schweizerische Nationalfonds das Ziel, den Zugang zu Forschungsresultaten zu öffnen und das kollektive Wissen nachhaltig zu stärken. Die Strategie verfolgt die Vision, dass öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse unmittelbar und kostenlos für alle zugänglich sind. Verhandlungen mit Wissenschaftsverlagen sind ein zentrales Instrument zur Umsetzung dieser Strategie. 

Gestützt auf die 2024 revidierte Strategie verhandelt swissuniversities im Auftrag der Hochschulen mit den drei grossen Wissenschaftsverlagen Springer Nature, Elsevier und Wiley. Im Jahr 2025 konnten die Verhandlungen mit Wiley mit einer umfassenden Open-Access-Vereinbarung erfolgreich abgeschlossen werden.

Nach über einem Jahr intensiver Verhandlungen unterzeichneten swissuniversities und Wiley am 23. Juni 2025 die neue Vereinbarung. Diese ermöglicht – dank der kostenneutralen Integration von Wileys Gold-Open-Access-Portfolio – dass Forschende von Schweizer Hochschulen und weiteren beteiligten Organisationen im gesamten Wiley-Portfolio Open Access publizieren können. Darüber hinaus enthält die Vereinbarung erstmals explizite Regelungen zur Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) im Zusammenhang mit lizenzierten Inhalten. Sie garantiert den Angehörigen Schweizer Hochschulen grösstmögliche Freiheit bei der Anwendung von KI-Tools zur Analyse von Wiley-Publikationen in Forschung, Lehre und Innovation. Luciana Vaccaro, Präsidentin von swissuniversities, äusserte sich entsprechend zum Verhandlungsergebnis: «In den Verhandlungen konnten wir unsere Ziele für qualitativ hochstehende Open-Access-Publikationen erreichen. Damit wurde ein wichtiger Standard für künftige Verhandlungen gesetzt.»

Die Verhandlungen mit Wiley unterstreichen, dass sich das koordinierte Vorgehen der Schweizer Hochschulen, die Solidarität innerhalb der Schweizer Forschungsgemeinschaft sowie Beharrlichkeit auszahlen. Mit der Vereinbarung gelang ein weiterer wichtiger Schritt in der Transformation hin zu Open Science und zu fairen Kosten für wissenschaftliche Publikationen. Das Verhandlungsergebnis entfaltet eine Strahlkraft für anstehende Verhandlungen mit weiteren Grossverlagen, z.B. für die seit Anfang 2025 laufenden Verhandlungen mit Springer Nature.

SCHWERPUNKT 2

«Knowledge Security» in der Schweiz

Angesichts eines sich wandelnden geopolitischen Umfelds hat eine von swissuniversities eingesetzte Arbeitsgruppe im Auftrag der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) eine Gesamtstrategie zur Wissenssicherheit erarbeitet. Diese zielt darauf ab, die Wissenssicherheit an den Schweizer Hochschulen zu stärken und gleichzeitig deren wissenschaftliche Exzellenz und Offenheit zu wahren. Die Strategie wurde von der SHK an ihrer Sitzung vom 27. November 2025 verabschiedet.

Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass wirksame Massnahmen umgesetzt werden können, ohne die Qualität von Lehre und Forschung sowie die internationale Zusammenarbeit zu beeinträchtigen. Der Erfolg einer solchen Initiative hängt weitgehend von den soliden institutionellen Kapazitäten der Schweiz und ihrem Engagement für wissenschaftliche Exzellenz ab.

Der Bericht, der sich an Hochschulen und Regierungsstellen richtet, empfiehlt daher folgenden Ansatz, der sich auf drei Schwerpunkte stützt: 

Schwerpunkt 1: Sensibilisierung und Training an den Schweizer Hochschulen, um Risiken im Zusammenhang mit sensiblem Wissen besser zu erkennen und zu bewältigen. 

Schwerpunkt 2: Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen, um Massnahmen zur Wissenssicherheit wirksam zu unterstützen.

Schwerpunkt 3: Nationale Koordination und strategische Überwachung, einschliesslich der Entwicklung von Mechanismen, die es den Partnern aus dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sowie den Regierungsbehörden ermöglichen, koordiniert auf spezifische Herausforderungen zu reagieren.

 «Dieser Ansatz erkennt an, dass die Wissenssicherheit koordinierte Massnahmen erfordert, wobei die Grundsätze der Subsidiarität, der Verhältnismässigkeit und der Transparenz gewahrt bleiben», betont der Bericht. Der Ansatz bietet einen umfassenden Rahmen, um die Sicherheitsanforderungen mit der Wahrung der akademischen Freiheit, der Offenheit und der Exzellenz der Forschung in Einklang zu bringen. «Es handelt sich um eine wesentliche Investition zum Schutz der Exzellenz und des Rufs der Schweizer Forschung sowie der nationalen Interessen des Landes», so die Schlussfolgerung der Arbeitsgruppe. 

SCHWERPUNKT 3

Nationales Science Advice Network (NSAN)

2025 hat swissuniversities im Rahmen des Nationalen Netzwerks für wissenschaftliche Politikberatung den Cluster «Internationale Herausforderungen» mit aufgebaut und koordiniert. Dieses Netzwerk ist ein Instrument zur Stärkung des Dialogs zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Es wurde auf Initiative des Bundes von Institutionen des Bildungs-, Forschungs- und Innovationsbereichs lanciert, um wissenschaftliche Erkenntnisse gezielter in politische Entscheidungsfindungen einfliessen zu lassen.

Das Netzwerk ist Teil eines umfassenderen Konzepts zur Krisenvorsorge, das auf Initiative des Bundes lanciert wurde. Wissenschaftliche Expertise soll in Krisensituationen besser einbezogen und der aktive Austausch von Wissenschaft und Behörden bereits vor einer Krise soll gefördert werden. Ziel: Gemeinsame Verständnisse und Prozesse für die Krisenbewältigung sollen etabliert werden. Dies geht auf Lehren aus der Covid-19-Pandemie zurück, in deren Folge der Bundesrat beschlossen hat, wissenschaftliche Expert:innen über Ad-hoc-Beratungsgremien in Krisen einzubinden.

Der Cluster «Internationale Herausforderungen» befasst sich mit komplexen globalen Entwicklungen, die für die Schweiz strategische Relevanz haben. Im Fokus stehen dabei insbesondere Themen an der Schnittstelle von Wirtschafts-, Handels- und Sicherheitspolitik. Durch die interdisziplinäre Zusammensetzung der beteiligten Wissenschaftler:innen – etwa aus den Bereichen Internationale Beziehungen, Recht, Wirtschaft und Sozialwissenschaften – soll eine fundierte Auseinandersetzung mit globalen Risiken, geopolitischen Verschiebungen und längerfristigen Trends ermöglicht werden.

Die Cluster sind dialogorientiert aufgebaut. Vertreter:innen aus Wissenschaft und Bundesverwaltung unterstützen die thematische Ausrichtung und die praxisorientierte Abstimmung der Formate im Rahmen einer Begleitgruppe. In einem ersten Austauschformat wurde anhand eines aktuellen geopolitischen Themas erprobt, wie wissenschaftliche Perspektiven konkret und praxisnah eingebracht werden können. Dabei standen Offenheit, Vertrauen und eine Kommunikation auf Augenhöhe im Vordergrund.

swissuniversities bringt im Cluster die Perspektiven seiner Mitgliedsinstitutionen ein und unterstützt die Entwicklung langfristiger Austauschformate zwischen Wissenschaft und Verwaltung. Die strukturellen Arbeiten – 2025 begonnen – legen den Grundstein für eine nachhaltige Zusammenarbeit, die dazu beiträgt, wissenschaftliche Erkenntnisse wirksamer für politische Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. 

Einblick in weitere aktuelle Themen

2025 konnten bei folgenden Themen entscheidende Schritte gemacht werden:

Nachwuchsförderung

Die Hochschulen engagieren sich aktiv für die Nachwuchsförderung. Ein 2025 lanciertes Bundesprogramm (PgB) ermöglicht es, in den Hochschulen verschiedene Massnahmen umzusetzen, um Postdoktorandinnen und Postdoktoranden optimale Arbeits-, Forschungs- und Lehrbedingungen zu bieten.

Die bewährten Praktiken aus den geförderten Projekten werden nach Abschluss des Programms in einen nationalen Aktionsplan integriert. Das Programm ermöglicht zudem die Förderung des Nachwuchses auf Doktoratsstufe an Fach- und Pädagogischen Hochschulen: in der Schweiz und im Ausland. Innerhalb des Programms «Chancengerechtigkeit» befassen sich ausserdem zahlreiche Projekte mit Karrierewegen und optimalen institutionellen Rahmenbedingungen. 

Das Thema Nachwuchs wurde im Zeitraum 2021–2024 auch von mehreren anderen Programmen aufgegriffen, darunter das Programm zum doppelten Kompetenzprofil. Die im Jahr 2025 erstellten Abschlussberichte bieten die Möglichkeit, die erzielten Ergebnisse zu reflektieren und Wege für die Zukunft aufzuzeigen.

EU-Programmabkommen: ein entscheidender Schritt

Das vergangene Jahr war geprägt von entscheidenden Fortschritten hinsichtlich der Stabilisierung der Beziehungen der Schweiz mit der Europäischen Union im Bereich Bildung, Forschung und Innovation. Am 10. November 2025 unterzeichneten die Schweiz und die EU in Bern das neue EU-Programmabkommen (EUPA). Das Abkommen bildet den Rechtsrahmen für die Schweizer Teilnahme an EU-Programmen. Mit der Unterzeichnung des EUPA ist die Schweiz rückwirkend auf Anfang 2025 wieder an den Programmen Horizon Europe, Euratom und Digital Europe assoziiert. Das Abkommen bereitet zudem den Weg für die Assoziierung an weitere Programme wie etwa ITER (vorgesehen ab Anfang 2026) und Erasmus+.

swissuniversities hat die Entwicklungen über das gesamte Jahr aktiv verfolgt und sich mehrfach dazu positioniert. swissuniversities und die Hochschulen haben die Unterzeichnung des EUPA als bedeutenden Schritt für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Schweiz begrüsst. 

Stabile Beziehungen mit der EU sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im BFI-Bereich zu erhalten. Die Zukunft der Schweizer Teilnahme an den EU-Programmen hängt auch vom allgemeinen Abkommen der Schweiz mit der EU und den dazugehörigen Verhandlungen, den sogenannten Bilateralen III, ab. Deshalb wird sich swissuniversities auch ab 2026 weiterhin entschlossen für gute und stabile Beziehungen mit der EU einsetzen. 

Aktualisierung des Qualifikationsrahmens für den Hochschulbereich

Im Jahr 2025 unterbreitete swissuniversities der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) einen Vorschlag zur Aktualisierung des Qualifikationsrahmens für den Hochschulbereich (nqf.ch-HS). Dieser Vorschlag wurde von der SHK im November 2025 genehmigt.

Ein Qualifikationsrahmen beschreibt systematisch die Qualifikationen, die das Bildungssystem eines Landes hervorbringt. Diese Beschreibung beinhaltet eine allgemeine Darstellung des Profils, das die Inhaber:innen eines zugeordneten Abschlusses besitzen, die für den betreffenden Abschluss angestrebten Kompetenzen und Fertigkeiten sowie den Verweis auf die formalen Aspekte einer Ausbildungsstufe. Der nqf.ch-HS umfasst das dreistufige Studiensystem Bachelor – Master – Doktorat. In der neuen Version von 2025 enthält er zudem die Weiterbildungsabschlüsse CAS – DAS – MAS sowie deren Lernergebnisse. 

Der nqf.ch-HS ist auf europäischer Ebene mit dem «Qualifications Framework for the European Higher Education Area QF-EHEA» kompatibel.

Vorprojekt Verifiable Credentials

Immer mehr Hochschulen in der Schweiz, in Europa und international führen digitale Nachweise ein. Auch Studierende möchten ihre Nachweise immer häufiger selbst digital verwalten. Der Umstieg von Papierformaten auf digitale Nachweise wird somit früher oder später für alle Hochschulen in der Schweiz alternativlos werden. 

Vor diesem Hintergrund nahm die Delegation Lehre von swissuniversities ab 2022 Abklärungen im Zusammenhang mit Verifiable Credentials auf, einem Standard für digitale Nachweise, der zwar erst noch in Entwicklung ist, sich aber als sicherer, glaubwürdiger und zukunftsträchtiger erweist als andere digitale Lösungen. Auf der Grundlage dieser Vorarbeiten führte swissuniversities zwischen Juni und Dezember 2025 ein Vorprojekt zu Verifiable Credentials unter dem gemeinsamen Lead einiger Hochschulen (PH Zürich, HSLU, ETH Zürich, HES-SO, UZH) und der Stiftung Switch durch. Diese Ad-hoc-Arbeitsgruppe koordinierte das Vorprojekt über alle Hochschulen hinweg, die ihrerseits die nötigen Informationen zur Verfügung stellten. 

Das Ziel des Vorprojekts war, den Ist-Zustand an den Hochschulen im Bereich digitale Nachweise zu erfassen und das Bedürfnis nach Verifiable Credentials zu erheben sowie Empfehlungen für die nächsten Schritte zur Einführung von Verifiable Credentials zu erarbeiten. Die Delegation Lehre wird sich Anfang 2026 mit den Ergebnissen des Vorprojekts befassen und über das weitere Vorgehen entscheiden. 

Nachteilsausgleich: Handreichung für die Hochschulen

Mit dem Ziel einer gemeinsamen Haltung und Praxis veröffentlichte swissuniversities im Juli 2024 ein Papier zum Umgang mit Anträgen auf Nachteilsausgleich zuhanden der Schweizer Hochschulen. Die Delegation Lehre hat dieses Papier im Jahr 2025 mit einer Handreichung ergänzt, die im Januar 2026 veröffentlicht wurde. Diese richtet sich an Angehörige der Hochschulen, die für Prozesse im Zusammenhang mit Nachteilsausgleichen zuständig sind oder auf diese Einfluss nehmen können.

Die Handreichung hebt die Wissens- und Kompetenzvermittlung für Mitarbeitende an den Hochschulen hervor, formuliert allgemeine und spezifischere Empfehlungen zum Umgang mit Studierenden mit Behinderungen und thematisiert die Kompetenzentwicklung für Studierende mit Behinderungen als Alternative oder Ergänzung zum Nachteilsausgleich.

Die Delegation Lehre wird am 23. Oktober 2026 ein Netzwerktreffen zum Thema Nachteilsausgleich an der Universität Basel durchführen. Es wird ein grosses Interesse am Thema erwartet und die Veranstaltung wird Gelegenheit für einen vertieften und hochschulübergreifenden Austausch bieten.

Stellungnahme zur Revision der Akkreditierungsverordnung HFKG

Ein leistungsfähiges Akkreditierungssystem gewährleistet die Qualitätssicherung und stärkt den Schweizer Hochschulraum. Im Herbst 2025 eröffnete der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) die Vernehmlassung zur Revision der Akkreditierungsverordnung HFKG und den darin enthaltenen Qualitätsstandards. 

In ihrer Stellungnahme begrüsst swissuniversities die erhöhte strukturelle Klarheit der revidierten Qualitätsstandards. Mit der Revision rückt die tatsächliche Qualität in der Leistungserbringung der Hochschule in den Fokus. Aus Sicht von swissuniversities ist es zentral, dass die Akkreditierung sowohl das Qualitätssicherungssystem als auch die ausgewiesene Qualität einer Institution prüft. swissuniversities spricht sich zudem für eine verschärfte Vorprüfung bei der Erstakkreditierung aus, die auch ambitiöse quantitative und qualitative Kriterien heranzieht und dadurch die Eintrittsschwelle für die Zulassung zum Akkreditierungsverfahren erhöht.

swissuniversities sieht zusätzlich an verschiedenen Stellen Anpassungsbedarf. Insbesondere darf der Umfang der einzureichenden Dokumente und der damit einhergehende Aufwand für die Hochschulen nicht weiter zunehmen.

Forschungsdateninfrastrukturen

Die Schweizer Hochschulen haben 2025 zwei Meilensteine in der Koordination der Schweizer Hochschullandschaft erreicht: Einer davon ist die strategische Langzeitperspektive für die Forschungsinfrastrukturentwicklung, welche swissuniversities im Winter 2025 in der «Strategic Vision on National Research Infrastructures (RIs) in Switzerland» verabschiedet hat. 

swissuniversities plädiert darin für die Sicherstellung einer adäquaten, spezifischen Finanzierung respektive Ko-Finanzierung durch den Bund für zwei Typen von Forschungsinfrastrukturen, solche von nationaler Relevanz und solche von interinstitutioneller Wichtigkeit. Gleichzeitig sollen optimale, schlanke und auf die jeweilige Art der Infrastrukturen abgestimmte Koordinationsprozesse unter den Hochschulen sichergestellt werden. Diese Empfehlungen tragen den Herausforderungen bei der Finanzierung von Forschungsinfrastrukturen und ‑dateninfrastrukturen Rechnung. 

Mit dem Positionspapier zu den Forschungsinfrastrukturen leisten swissuniversities und alle Hochschulen einen Beitrag zu den Diskussionen zur zukünftigen Governance und den Förderinstrumenten der Forschungsinfrastrukturen und -dateninfrastrukturen. Zudem wurde in diesem Papier erstmals eine Definition und Gruppierung von Forschungsinfrastrukturen und Forschungsdateninfrastrukturen von den Vizerektor:innen Forschung der universitären Hochschulen sowie Vertretungen aus den FH, PH und den Forschungsanstalten des ETH-Bereichs gemeinsam erarbeitet und getragen.

Aufbau des «Swiss Portal for Academic Data and Research Infrastructures» (SPADRI)

Als künftiges Koordinationsinstrument hat die Kammer universitäre Hochschulen im Herbst 2025 den Aufbau eines Portals für Forschungs- und Dateninfrastrukturen beschlossen. Das «Swiss Portal for Academic Data and Research Infrastructures» SPADRI wird ein Inventar der wichtigsten Forschungs- und Dateninfrastrukturen in der Schweiz bereitstellen. Das Portal soll deren Sichtbarkeit erhöhen, den Zugang zu Informationen für Forschende, Hochschulleitungen, das SBFI und weitere nationale Stakeholder erleichtern und die Koordination zwischen den Hochschulen auf nationaler Ebene stärken. 

Der Aufbau des Portals SPADRI wird durch die universitären Hochschulen sowie einen Beitrag aus dem Programm Open Science II unterstützt. SPADRI wird eine strategische Gesamtsicht bei der Planung neuer Infrastrukturen ermöglichen. Dadurch können Ressourcen effizienter genutzt, Doppelspurigkeiten vermieden und eine optimale Auslastung bestehender Infrastrukturen erreicht werden. Das Portal wird Aufgaben von gesamtschweizerischer Bedeutung erfüllen und wird gegebenenfalls im Rahmen der Gesamtschweizerischen hochschulpolitischen Koordination GHK 29–32 thematisiert werden.

Strategie und Planung im Hinblick auf die BFI-Botschaft 2029–32

Die Arbeiten im Zusammenhang mit der Gesamtschweizerischen Hochschulpolitischen Koordination (GHK) 29–32 haben zu Beginn des Jahres begonnen. Diese strategische Planung, die alle vier Jahre zuhanden der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) erstellt wird, bildet den Beitrag der Hochschulen zur BFI-Botschaft.

In einem von grossen Unsicherheiten geprägten Umfeld nehmen die Hochschulen ihre Verantwortung wahr, indem sie klare Prioritäten festlegen, in denen sie zusammenarbeiten möchten.

Damit die Schweiz in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation an der Spitze bleibt, sind für den Zeitraum 2029–32 eine Beteiligung an den europäischen Bildungs- und Forschungsprogrammen sowie erhebliche Investitionen in die vorrangigen Themenbereiche erforderlich: 

  • Technologiesouveränität
  • Weltraum
  • Bildung 
  • Forschungsinfrastruktur
  • Gesundheit und Medizin
  • Sicherheit und Verteidigung

Die Querschnittsthemen digitale Transformation, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit sowie nationale und internationale Zusammenarbeit werden von den Hochschulen im Rahmen ihres Grundauftrags in Forschung, Lehre, Weiterbildung und Dienstleistungen weiterverfolgt. Daher ist es für die Hochschulen unerlässlich, über eine solide Finanzierung durch Grundbeiträge zu verfügen, die es ihnen zudem ermöglicht, eine hohe Qualität in Lehre und Forschung zu gewährleisten und ihre Leistungsaufträge zu erfüllen.

Projektgebundene Beiträge: Abschluss der Periode 2021–2024/25

Im Herbst 2025 hat swissuniversities die sieben Bundesprogramme, deren Koordination sie seit 2021 verantwortete, abgeschlossen und der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) die Schlussberichte übermittelt. Über diese Bundesprogramme erhalten die Hochschulen Beiträge zur Umsetzung innovativer Projekte, die für die gesamte Schweizer Hochschullandschaft von erheblicher politischer Bedeutung sind. 

Im Zeitraum 2021–2024/25 waren die behandelten Themen äusserst vielfältig und reichten von der Entwicklung des dritten Zyklus (Doktorat) über die Förderung von Open Science bis hin zur Stärkung der Chancengerechtigkeit, der Fachdidaktik, der Zusammenarbeit zwischen Schweizer Hochschulen und denen des «Globalen Südens», der Entwicklung digitaler Kompetenzen sowie der Förderung des doppelten Kompetenzprofils.

Diese Programme fördern die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und ermöglichen innovative Synergien zwischen verschiedenen Hochschultypen.

Insgesamt konnten 296 Projekte, an denen alle Schweizer Hochschulen beteiligt waren, von den vom Bund bereitgestellten 107 Millionen Franken profitieren. Gemäss dem Mechanismus der projektgebundenen Beiträge haben die Hochschulen für jeden erhaltenen Bundesfranken mindestens einen Franken investiert. Diese Finanzierungsweise gewährleistet eine nachhaltige Verankerung der Projekte innerhalb der Institutionen über die Programmdauer hinaus.

SENPro

Im Rahmen des Programms Open Science II wurde 2025 unter der Aktionslinie «Teilnahme an relevanten internationalen Initiativen» das Projekt SENPro (Swiss EOSC Node Prototype) gestartet: Es zielt darauf ab, einen Prototyp eines nationalen interdisziplinären EOSC Nodes (European Open Science Cloud) aufzubauen und zu testen. EOSC ist eine europäische Initiative, deren Ziel es ist, Forschenden einen nahtlosen Zugang zu Daten, Diensten und Tools über Grenzen und Disziplinen hinweg zu ermöglichen. Die Beteiligung an der EOSC und der Aufbau eines Schweizer Nodes ist für die Schweizer Forschungslandschaft zentral, auch da deren Bedeutung in Zukunft zunehmen wird. 

Das Projekt SENPro hat zum Ziel, ein Framework zu definieren und umzusetzen, das die Interoperabilität, die Übereinstimmung mit den EOSC-Standards und die Integration der Schweizer Ressourcen und Dienstleistungen unter den Forschungsgemeinschaften fördert. Das Projekt trägt zur Stärkung von Open Science bei, indem es konkrete Vorschläge unterbreitet, wie Schweizer Institutionen die EOSC-Umgebung aktiv gestalten und davon profitieren können. 

Das Projekt wird von der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich, der Universität Basel, der Universität Lausanne / CHUV, SIB, FORS, DaSCH / DARIAH-CH, CLARIN-CH und SWITCH durchgeführt. Im Rahmen des Projekts werden alle weiteren Hochschulen und Institutionen der BFI-Landschaft durch verschiedene Formate eingebunden, informiert und zur Partizipation eingeladen.

swissuniversities nimmt Stellung

Im vergangenen Jahr hat sich swissuniversities im Namen ihrer Mitglieder zu forschungs- und hochschulrelevanten politischen Themen auf nationaler Ebene geäussert. Dabei setzt sich swissuniversities stets für die Interessen der Schweizer Hochschulen, für die Wissenschaft, die Forschung und den Wissensstandort Schweiz ein. So begrüsste swissuniversities das Paket zur Stabilisierung und Entwicklung der Beziehungen Schweiz–EU, da stabile Beziehungen zur EU entscheidend sind, um wissenschaftliche Exzellenz zu sichern, Innovation zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz zu erhalten.

Zu Beginn des Jahres hat sich swissuniversities zusammen mit ihren Partnern aus dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) kritisch gegenüber den geplanten Kürzungen im Rahmen des Entlastungspakets 2027 positioniert. Diese gefährden die Leistungsfähigkeit der Schweizer Hochschulen und damit die Grundlage für den Wohlstand und das Wohlergehen der Schweiz.

Im Verlaufe des Jahres kamen die folgenden Stellungnahmen dazu:

Bundesgesetz über die Raumfahrt 

Zulassungserleichterung für in der Schweiz ausgebildete Drittstaatsangehörige

Zulassung von Absolvent:innen einer Berufsmatura zur Primarlehrerausbildung

Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe

Revision der Patentverordnung

Revision der Akkreditierungsverordnung HFKG

Meilensteine

Meilensteine der Programme

gennaio

Bilanz Programm Open Science I (2021-2024)

Abschlusskonferenz, Programm Open Science I (2021-2024): Es konnten insgesamt 138 Projekte an 36 Hochschulen gefördert werden, darunter 46 Kooperationsprojekte zwischen mehreren Hochschulen. Mehr dazu

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aprile

Zugang zu Hochschulbildung für Geflüchtete

Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und zur besseren Integration Geflüchteter fördern SEM und swissuniversities im Programm «Potenziale nutzen» fünf erste Projekte zur Erleichterung des Hochschulzugangs. Mehr dazu

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maggio

10-jähriges Jubliäum swissuniversties

swissuniversities feierte ihr 10-jähriges Bestehen im Beisein der Präsidentin von swissuniversities Luciana Vaccaro, Bundesrat Guy Parmelin, Bundeskanzler Viktor Rossi, Staatssekretärin des BFI-Bereiches Martina Hirayama, dem Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini, Präsident der deutschen Hochschulrektorenkonferenz Walter Rosenthal sowie zahlreicher Rektorinnen und Rektoren schweizerischer Hochschulen. Mehr dazu

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maggio

Projektgebundene Beiträge (PgB) 2025/26

Die SHK hat zusätzliche PgB-Mittel für 2026 bestätigt und ermöglicht damit die Förderung von Hochschulprojekten in den Bereichen Nachhaltigkeit, Nachwuchsförderung, Chancengerechtigkeit, Open Science und Open Education & Digital Competencies bis Mitte 2027. Mehr dazu

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giugno

Abschluss: swissuniversities Development and Cooperation Network (SUDAC)

Ende des SUDAC-Projekts: Fünf Forschungsnetzwerke im Globalen Süden wurden aufgebaut und die Süd-Süd-Zusammenarbeit gestärkt; zudem wurden nachhaltige, partnerschaftliche Kooperationen etabliert. Mehr dazu

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agosto

Patente: Stellungnahme zur Revision der Verordnung

swissuniversities hat zur vorgeschlagenen Revision der Patentverordnung (PatV) Stellung genommen und begrüsst die vorgeschlagenen Änderungen, welche die Rechtssicherheit und die Transparenz verbessern und die Verfahren vereinfachen werden. Mehr dazu

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settembre

Qualitatives Reporting der Schweizer Hochschulen 2021-2024

Zentrale Fortschritte konnten bei der Digitalisierung, Nachwuchsförderung, im Gesundheitswesen, der hochschulischen Zusammenarbeit und bei den Studienerfolgen verzeichnet werden. Mehr dazu

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settembre

EAIE

An der EAIE-Konferenz 2025 in Göteborg koordinierte swissuniversities im Auftrag des SBFI die Teilnahme von 31 Schweizer Hochschulen – eine Delegation von 119 Personen. Mehr dazu

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ottobre

Volksinitiative «Ja zur tierversuchsfreien Zukunft»: Stellungnahme

Am 8. Oktober 2025 empfahl der Bundesrat, die Initiative «Ja zur tierversuchsfreien Zukunft» abzulehnen. Auch swissuniversities lehnt diese Initiative ab und warnt vor den Risiken für die Forschung in den Bereichen Gesundheit und Biowissenschaften. Mehr dazu

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ottobre

Sonderprogramm Pflege, Teil 2: Austausch in Bern

Das Sonderprogramm Pflege fördert u.a. den Einsatz von digitalen Anwendungen in der Ausbildung, z.B. VR-Brillen für Diagnostik, KI-gestützte Lernprogramme und Patient:innensimulationen. Sechs Hochschulen präsentierten in einem Austausch von swissuniversities ihre Ansätze. Mehr dazu

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novembre

Treffen des Netzwerks Lehre

Wie können Inter- und Transdisziplinarität in der Lehre Studierende befähigen, komplexe Probleme fachübergreifend und praxisnah anzugehen? Darüber diskutierten rund 80 Hochschulvertretende und Fachpersonen im Rahmen eines Treffens mit verschiedenen Workshops, einem internationalen Beitrag und einer Podiumsdiskussion. Mehr dazu

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novembre

Unterzeichnung Rahmenabkommen EUPA Schweiz - EU

Am 10. November 2025 unterzeichnete die Schweiz das EUPA-Abkommen mit der EU zur Teilnahme an Forschungs- und Innovationsprogrammen. Die Hochschulen begrüssen diesen Schritt für stabile Beziehungen und den Wissenschaftsstandort Schweiz. Mehr dazu

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novembre

Transparenz in der Tierforschung: STAAR-Bericht 2024

Transparenz beim Einsatz von Tieren in der Forschung: Der Jahresbericht 2024 von STAAR stellt die Aktivitäten der 26 Unterzeichnenden zur Verbesserung der Transparenz und des Dialogs mit der Gesellschaft vor. Mehr dazu

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dicembre

Anmeldung zum Medizinstudium: Anmeldeplattform MEDON und Webseite

Die Plattform MEDON ermöglicht jährlich über 7’000 Studienanwärter:innen die Anmeldung für ein Medizinstudium. 2025 wurde sie zur Verbesserung von Datensicherheit und Usability aktualisiert und die Website neu gestaltet. Mehr dazu

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dicembre

Forschungsinfrastrukturen: engere Koordination in der Schweizer Hochschullandschaft

Die Schweizer Hochschulen erreichen zwei Meilensteine – eine nationale Vision für Forschungsinfrastrukturen und den Beschluss eines Portals für Forschungsdaten und -infrastrukturen – zur Stärkung von Synergien und Ressourcennutzung. Mehr dazu

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dicembre

Umsetzung der Pflegeinitiative, 2. Etappe

swissuniversities hat im Auftrag der SHK einen Vorschlag erarbeitet, um die Durchlässigkeit HF-FH im Pflegebereich zu vergrössern. Damit wird für diplomierte Pflegefachpersonen HF der Weg zum Master in Advanced Practice Nursing verbessert, der künftig für die Tätigkeit als Pflegeexpert:in APN erforderlich sein soll. Mehr dazu

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Finanzbericht

Bilanz per 31. Dezember

(in CHF)

Aktiven

2025

2024

Umlaufvermögen

0

0

Flüssige Mittel

4’620’046

15’554’876

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

77’569

1’227’696

Andere kurzfristige Forderungen

16’919’399

321’855

Aktive Rechnungsabgrenzung

91’179

260’564

Total Umlaufvermögen

21’708’193

17’364’992

Anlagevermögen

0

0

Finanzanlagen

40’040

40’040

Sachanlagen

124’391

154’245

Immaterielle Anlagen

0

0

Software (gekauft)

363’252

99’534

Total Anlagevermögen

527’683

293’819

Total Aktiven

22’235’876

17’658’811

Passiven

2025

2024

Fremdkapital Kurzfristig

0

0

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

146’021

368’851

Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

14’724’490

1’073’719

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

118’700

102’843

Passive Rechnungsabgrenzung

2’136’126

2’319’677

Rückstellungen kurzfristig

0

344’821

Total Kurzfristiges Fremdkapital

17’125’337

4’209’912

Fremdkapital Langfristig

0

0

Übrige langfristige Verbindlichkeiten

1’787’433

10’424’311

Rückstellungen langfristig

0

606’000

Total Langfristiges Fremdkapital

1’787’433

11’030’311

Total Fremdkapital

18’912’769

15’240’223

Eigenkapital

0

0

Reserven

1’427’029

1’427’029

Gewinnvortrag (Verlustvortrag)

991’559

1’022’223

Jahresgewinn (Jahresverlust)

904’519

-30’664

Total Eigenkapital

3’323’106

2’418’587

Total Passiven

22’235’876

17’658’811

Erfolgsrechnung für das am 31. Dezember abgeschlossene Geschäftsjahr

(in CHF)

Erfolgsrechnung

2025

2024

Mitgliederbeiträge

3’162’876

3’212’687

Mitgliederbeiträge Projekte

250’133

198’383

Beiträge Bund nach HFKG

1’143’001

1’213’114

Rückzahlung Beiträge Bund HFKG

-151’814

0

Beiträge Bund nach HFKG Projekte

424’640

413’826

Beiträge Bund Verfügungen

755’710

741’139

Rückzahlung Beiträge Bund Verfügungen

-34’085

-35’249

Projektgebundene Beiträge (PgBs) Bund

3’079’003

2’607’827

Rückzahlung Projektgebundene Beiträge (PgBs) Bund

-573’085

0

Beiträge Kantone nach HFKG

1’143’001

1’213’114

Rückzahlung Beiträge Kantone HFKG

-151’814

0

Beiträge Kantone nach HFKG Projekte

424’640

413’826

Beiträge Kantone Mandate/Verfügungen

539’013

549’788

Projektfinanzierung Europäische Kommission

24’641

0

Gebühren EMS

1’171’073

1’126’631

Beiträge Hochschulen

212’098

251’688

Rückzahlung Beiträge Hochschulen

-45’165

0

Beiträge Dritter

8’005

10’262

Ertragsminderung MWST

-25’390

-30’311

Verluste aus Forderungen

0

-3’494

Betriebsertrag

11’356’480

11’883’232

Abrechnung treuhänderische Gelder Projekte und Programme

0

0

Gehälter

-6’155’246

-6’553’459

Honorare Experten

-408’128

-256’774

Sozialversicherungsaufwand

-1’339’360

-1’392’309

Übriger Personalaufwand

-107’018

-147’157

Arbeitsleistungen Dritter

-47’894

-31’168

Personalaufwand

-8’057’646

-8’380’866

Raumaufwand

-848’692

-871’528

Unterhalt, Reparaturen, Leasingaufwand

-13’648

-14’598

Dienstleistungen Dritter

-1’404’310

-1’303’095

Sachversicherungen, Abgaben

-7’061

-10’063

Energie- und Entsorgungsaufwand

-16’778

-16’709

Verwaltungsaufwand

-230’513

-248’228

Bibliothek

-5’065

-6’256

Informatikaufwand

-229’705

-183’549

Werbeaufwand

-209’293

-281’142

Übriger Betriebsaufwand

-144’155

-584’275

Finanzaufwand

-2’502

-20’579

Finanzerfolg

2’132

273

Abschreibungen auf Maschinen und Apparate

-37’759

-36’885

Abschreibungen auf Büromobiliar und Einrichtungen

-16’275

-16’708

Abschreibungen auf immateriellen Anlagen

-108’869

-48’580

Übriger Betrieblicher Aufwand

-3’272’494

-3’641’922

Aperiodischer Ertrag

889’475

108’015

Aperiodischer Aufwand

-11’858

0

Sonstiger betriebsfremder Ertrag

562

876

Ausserordentlicher Erfolg/Aufwand

878’178

108’891

Jahresgewinn (Jahresverlust)

904’519

-30’664

Vorstand

Dr. Luciana Vaccaro

Rektorin Fachhochschule Westschweiz, HES-SO Präsidentin swissuniversities

Portrait Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki
Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki

Rektorin Universität Basel Vizepräsidentin ex officio

Prof. Franco Gervasoni

Generaldirektor Fachhochschule Südschweiz, SUPSI Vizepräsident ex officio

Prof. Dr. Barbara Fäh

Rektorin Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, HfH Vizepräsidentin ex officio

Portrait Prof. Dr. Joël Mesot
Prof. Dr. Joël Mesot

Präsident Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, ETH Zürich

Portrait Prof. Dr. Sebastian Wörwag
Prof. Dr. Sebastian Wörwag

Rektor Berner Fachhochschule, BFH

Portrait Prof. Dr. Delphine Etienne-Tomasini
Prof. Dr. Delphine Etienne-Tomasini

Rektorin Pädagogische Hochschule Freiburg, PH FR

Portrait Dr. Martina Weiss
Dr. Martina Weiss

Generalsekretärin swissuniversities mit beratender Stimme

Mitglieder

Prof. Dr. Anna Fontcuberta i Morral

Präsidentin École polytechnique fédérale de Lausanne, EPFL

Portrait Dr. Barbara Fontanellaz
Dr. Barbara Fontanellaz

Direktorin Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung, EHB

Portrait Dr. Gian-Paolo Curcio
Prof. Dr. Gian-Paolo Curcio

Rektor Fachhochschule Graubünden, FHGR

Portrait Prof. Dr. Crispino Bergamaschi
Prof. Dr. Crispino Bergamaschi

Direktionspräsident Fachhochschule Nordwestschweiz, FHNW

Portrait Prof. Dr. Maxime Zuber
Prof. Dr. Maxime Zuber

Rektor Haute École pédagogique des cantons de Berne, du Jura et de Neuchâtel, HEP-BEJUNE

Portrait Prof. Dr. Thierry Dias
Prof. Dr. Thierry Dias

Rektor Haute École pédagogique Vaud, HEP Vaud

Portrait Prof. Dr. Barbara Bader
Prof. Dr. Barbara Bader

Rektorin Hochschule Luzern, HSLU

Portrait Prof. Dr. José Gomez
Prof. Dr. José Gomez

Rektor Kalaidos Fachhochschule Schweiz, Kalaidos

Portrait Daniel Seelhofer
Prof. Dr. Daniel Seelhofer

Rektor OST - Ostschweizer Fachhochschule

Portrait Prof. Dr. Martin Schäfer
Prof. Dr. Martin Schäfer

Rektor Pädagogische Hochschule Bern, PHBern

Portrait Dr. Reto Givel
Dr. Reto Givel

Rektor Pädagogische Hochschule Graubünden, PHGR

Prof. Dr. Kathrin Krammer

Rektorin Pädagogische Hochschule Luzern, PH Luzern

Portrait Prof. Dr. Thomas Hermann
Prof. Dr. Thomas Hermann

Rektor Pädagogische Hochschule Schaffhausen, PHSH

Portrait Prof. Dr. Kathrin Futter
Prof. Dr. Kathrin Futter

Rektorin Pädagogische Hochschule Schwyz, PHSZ

Portrait Prof. Dr. Horst Biedermann
Prof. Dr. Horst Biedermann

Rektor Pädagogische Hochschule St. Gallen, PHSG

Portrait Prof. Dr. Sabina Larcher
Prof. Dr. Sabina Larcher

Rektorin Pädagogische Hochschule Thurgau, PHTG

Portrait Fabio Di Giacomo
Fabio Di Giacomo

Direktor Pädagogische Hochschule Wallis, PH-VS

Prof. Dr. Esther Kamm

Rektorin Pädagogische Hochschule Zug, PH Zug

Prof. Dr. Andrea Schweizer

Rektorin Pädagogische Hochschule Zürich, PH Zürich

Prof. Dr. Katrin Müller

Rektorin Pädagogisches Hochschulinstitut NMS Bern, PH NMS Bern

Prof. Dr. Virginia Richter

Rektorin Universität Bern, UniBE

Portrait Prof. Dr. Katharina Fromm
Prof. Dr. Katharina Fromm

Rektorin Universität Freiburg, Unifr

Portrait Prof. Dr. Audrey Leuba
Prof. Dr. Audrey Leuba

Rektorin Universität Genf, UNIGE

Portrait Prof. Dr. Frédéric Herman
Prof. Dr. Frédéric Herman

Rektor Université de Lausanne, UNIL

Portrait Prof. Dr. Martin Hartmann
Prof. Dr. Martin Hartmann

Rektor Universität Luzern, Unilu

Portrait Prof. Dr. Kilian Stoffel
Prof. Dr. Kilian Stoffel

Rektor Université de Neuchâtel, UniNE

Portrait Prof. Dr. Manuel Ammann
Prof. Dr. Manuel Ammann

Rektor Universität St. Gallen, HSG

Portrait Prof. Dr. Luisa Lambertini
Prof. Dr. Luisa Lambertini

Rektorin Università della Svizzera italiana, USI

Prof. Dr. Michael Schaepman

Rektor Universität Zürich, UZH

Dr. Karin Mairitsch

Rektorin Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK

Prof. Dr. Regula Jöhl

Rektorin Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW

Prof. Dr. Guido McCombie*

Direktor Pädagogische Hochschule FHNW, PH FHNW; (*nimmt als Gast an der Plenarversammlung teil)

Portrait Prof. Dr. Alberto Piatti
Prof. Dr. Alberto Piatti*

Direktor Departement Bildung und Lehre der SUPSI, SUPSI-DFA/ASP; (*nimmt als Gast an der Plenarversammlung teil)

Generalsekretariat swissuniversities

Dr. Martina Weiss
Generalsekretärin
 

Dr. Sabine Felder
Stv. Generalsekretärin / Bereichsleiterin Lehre und Leiterin Ressort Infrastruktur
 

Etienne Dayer
Geschäftsführer Kammer Fachhochschulen
 

Dr. François Grandjean
Geschäftsführer Kammer Universitäre Hochschulen
 

Dr. Andrea Hungerbühler
Geschäftsführerin Kammer Pädagogische Hochschulen
 

Noëmi Eglin-Chappuis
Co-Bereichsleiterin Forschung und Entwicklung
 

Dr. Stefanie Wyssenbach
Co-Bereichsleiterin Forschung und Entwicklung
 

Rahel Imobersteg
Bereichsleiterin Hochschulpolitik
 

Dr. Dimitri Sudan
Bereichsleiter Internationale Beziehungen
 

Livia Blarasin
Leiterin Ressort Finanzen
 

Barbara Jgushia
Leiterin Ressort Human Resources
 

Dietrich Lindemann
Leiter Ressort Informatik
 

David Cornut
Leiter Ressort Kommunikation

 

Mitarbeitende Generalsekretariat